Perry Rhodan: Silberedition 5 „Vorstoß nach Arkon“ (ungekürzte Ausgabe)

Gelesen von: Josef Tratnik
Dauer: ca. 900 Min.
Format: 12 CDs (auch als 2-mp3-CD-Version erhältlich)
Erhältlich bei: Amazon.de u. a. Händlern

Inhalt:
Im Kampf gegen die Springer erhält Perry Rhodan von ES eine wirkungsvolle Waffe. Doch von Levtan, dem Verräter erfährt er, dass die Gefahr noch lange nicht gebannt ist. Was die Menschheit jetzt nötiger als alles andere braucht sind Verbündete. Deshalb wagt Perry Rhodan den Vorstoß nach Arkon. Auf der Heimatwelt der Arkoniden kann er alles gewinnen – oder verlieren…

Dieses Hörbuch enthält die Handlung folgender Hefte:
Perry Rhodan 32: Ausflug in die Unendlichkeit
Perry Rhodan 33: Eiswelt in Flammen
Perry Rhodan 34: Levtan, der Verräter
Perry Rhodan 36: Die Seuche des Vergessens
Perry Rhodan 38: Vorstoß nach Arkon

© 2004, Eins A Medien GmbH, Köln / Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Kommentar:
Das große Abenteuer mit Perry Rhodan und seiner Mannschaft geht weiter. Doch bevor der „Vorstoß nach Arkon“ gewagt wird, müßen erneut die galaktischen Händler – die Springer – ausgetrickst werden. Erst dann geht es nach Arkon und das Team macht eine erschreckende Entdeckung, denn das Imperium ist nicht so, wie erwartet …

Der fünfte Band widmet sich erneut den Springern und sorgt für spannende Unterhaltung. Ein Besuch beim Unsterblichen sorgt für Humor und Spannung, doch nach der halben Spielzeit legt sich das Tempo und ein neuer Handlungsstrang kommt dem Hörer sehr vertraut vor. „Der Vorstoß nach Arkon“ gleicht, in Teilen, vorheriger Abenteuer. Besonders der Plan ein uneinnehmbares Riesenschlachtschiff zu stehlen ist nicht neu. Auch die Situation auf Arkoniden zu treffen, die nicht mehr zum Imperium gehören ist alles andere als neu. Doch trotz der sehr vertrauten Handlung, gelingt es den Autoren das Ruder in die richtige Richtung zu lenken. Die Handlung bleibt interessant und steigert sich, um am Ende ein spannendes Finale zu präsentieren.

Technisch bietet das Hörbuch die Qualität der Vorgänger. Josef Tratnik spielt die Handlung vor, geht allerdings als Gucky sehr auf die Nerven, weil er den Charakter zu kitschig spricht. Gucky ist – zugegeben – eine komische Figur, jedoch kein Mitglied der Sesamstraße, doch die Lesung von Herrn Tratnik läßt an ein Special-Guest „Kermit der Frosch“ denken. Etwas dezenter wäre hin und wieder wünschenswert, damit die Spannung nicht durch Overacting genommen wird.

Das aufwendige Booklet, mit Bildern zu den Heften, die das Grundgerüst des Silberbandes sind, eine gute Trackeinteilung und eine stabile Papp-Box runden den positiven Eindruck ab.

Fazit: Etwas durchwachsener, als sonst. Eine spannende einfallsreiche Geschichte, die durch bekannte Elemente und Handlungen, etwas an Würze verliert, dann jedoch ein gelungenes Finale präsentiert. Die Vorlesung ist gut inszeniert könnte aber bei Gucky-Dialogen dezenter vorgetragen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert