James Bond: 60 Jahre Kino-Abenteuer

Seine Name ist Bond….James Bond. Der bekannteste fiktive Geheimagent der Welt feiert heute seinen 60. Geburtstag. Wobei dies nicht ganz korrekt ist, denn die Figur gab es schon vor „James Bond jagt Dr. No“, den ersten Film, der am 5. Oktober 1962 in den Kinos startete. Das erste Buch, von Autor Ian Fleming, war „Casino Royale“ und erschien bereits 1953. Insgesamt schrieb der Autor 12 Romane und 9 Kurzgeschichten. Die Filme basieren lose auf den Buchvorlagen und übernahmen häufig Elemente der Bücher und oft auch den Titel, sie sind aber keine genaue Verfilmung der Bücher. Der erste Kinofilm war jedoch nicht die erste Verfilmung. Bereits in den 50er Jahren wurde „Casino Royale“ fürs TV verfilmt. Die 60 Jahre, die heute gefeiert werden, ist daher nicht der Geburtstag des Helden, sondern der, der Kinoreihe.

Von Sean Connery bis Daniel Craig boten die Macher in bisher 25 Filmen spannende Abenteuer. Wer im 26. Film den smarten Geheimagenten spielt, ist bisher noch offen. Ein wenig sorgen machten die Aussagen „James Bond werden wir völlig neu erfinden“, denn man sollte niemals eine funktionierende Formel zu sehr ändern!

Amazon – die bekanntlich MGM aufgekauft haben und auch die 007-Lizenz dazu gehört, hat pünktlich zum Jubiläum 23 der 24 Filme für Prime-Video-Mietglieder freigeschaltet!

Knight Rider: 40 Jahre Turboboost

Kaum zu glauben, aber die beliebte Serie „Knight Rider“, mit David Hasselhoff und seinem sprechenden Auto K.I.T.T. feierte gestern das 40ste Jubiläum. In den USA startete die Serie am 26.09.1982 und brachte es auf 4. Staffeln. Leider flimmerte am 21.03.1986 die letzte Folge über die US-Bildschirme. In Deutschland fand das Super-Auto und sein fahrender Held bei RTLplus (heute RTL) seine Heimat. Die Serie startete zwar etwas später in Deutschland, aber der Privatsender legte den Turboboost ein und sendete die letzte Folge am 7.8.1986.



Die Serie blieb aber auch darüber hinaus äußerst beliebt. EUROPA startete daher die Hörspieladaption im Jahre 1989 mit den ersten 6 Folgen. Im Gegensatz zu so manch anderer Hörspiel-TV-Produktion war es nicht einfach das Synchronband+Erzähler, sondern neu eingesprochene Hörspiele, auf Basis der deutschen TV-Scripte. Die Serie war als Hörspiel so populär das Folge 11-20 in einem Rutsch erschienen. Mit Folge 26 endete die Hörspielumsetzung. Der Grund ist unklar, da die Hörspiele in den 90er Jahren es nicht leicht hatten, könnte es der Absatz gewesen sein, allerdings verstarb die deutsche Stimme von KITT, der unvergessene Gottfried Kramer, ebenfalls in den frühen 90er Jahre, weshalb dies auch ein Grund für die Einstellung gewesen sein könnte.

Traurig ist, das von der deutschen Besetzung nur noch „Bonny“ am Leben ist. Intro-Stimme (Erzählerstimme in den Hörspielen) Christian Günter verstarb am 21. April 2001, Hans Sievers alias Devon Miles am 5. Juli 2012, Andreas von der Meden, alias Michael Knight, am 26. April 2017 und Michael Harck, der in der 4. Staffel einen weiteren Sidekick spielte, im Mai 2019. Sie werden aber für immer mit dieser positiven und auch heute noch unterhaltenden Serie in Verbindung stehen und im Ohr bleiben.

Zum Jubiläum schaffte es der sympathische Ermittler und sein Auto auch in die Meldungen der Taggesschau und anderen bekannten Medien. EUROPA hat leider nicht vor, die Serie – pünktlich zum Jubiläum – wiederzuveröffentlichen, aber Blu-ray/DVD-Label „Turbine“ plant eine limitierte Gesamtausgabe mit allen Knight Rider-Serien in einer Box. Michael Knight und K.I.T.T. werden erstmals in restaurierter Fassung und echtem HD auf Blu-ray in den Heimkinos auf Verbrecherjagd gehen. Wann genau ist leider noch offen. Wer lieber selber in die Fußstapfen treten möchte, der darf sein unvergessenes Heldendou als Playmobil-Set kaufen, auch Devon und Bonny sind natürlich mit dabei.

Da bleibt nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch liebes Wunderauto!

TV-Intro © Universal Studios

Nichelle Nichols „Uhura“ ist tot

Nichelle Nichols, bestens bekannt als „Uhura“ in „Star Trek“ (Raumschiff Enterprise) ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Dies meldet eines der größten Fanportalen „TrekCore.com“. Frau Nichols hatte sich schon vor Jahren zurückgezogen. Sie ist bereits die vierte Person der 60er Jahre Serie (und den Kinfilmen) die verstarb. Ihre Kollegen De Forest Kelly (Pille), James Dohan (Scotty) und Leonard Nimoy (Spock) sind bereits ebenfalls nicht mehr unter uns. Als erste „Schwarze“ die einen weißen (Kirk) küßte schrieb sich TV-Geschichte. Ihre Rolle inspirierte Millionen und als sie damals die Serie aufgeben wollte, wurde sie von niemand geringeren als von Martin Luther King ermuntert es nicht zu tun. Eine Erfahrung die sie stets stolz auf Conventions nacherzählte. Sie wird mit Sicherheit nie vergessen!

Magnum P. I. gerettet!

Es deutete sich an. Die überraschende Einstellung von „Magnum P. I.“ brachte Universal auf die Idee mit ihrem eigenen Sender NBC in Verhandlungen zu gehen, um das Reboot um den smarten Detektiv doch noch weiterführen zu können. Zuvor war die Serie nach der 6. Staffel eingestellt worden, weil Partner CBS (Paramount) kein Interesse an weiteren Staffeln hatte. Da die Serie kein Flopp ist und unter 100 Folgen hat, eine wichtige Marke, um die Serie im internationalen Markt besser an Kabelsender zu lizensieren, entschied sich Universal sehr schnell zu schauen, ob es Möglichkeiten der Fortsetzung gibt. Alle Verträge der Darsteller sind noch nicht unter Dach und Fach, doch das grüne Licht für Staffel 7 und 8 wurde bereits erteilt.

„Columbo“-Stimme Horst Sachtleben ist tot

Horst Sachtleben ist für immer verstummt, dies meldete die Tagesschau unter Berufung der Agentur des Schauspielers.

Seine Karriere begann er in den 50er Jahren im Theater. In den 60er Jahren folgten die ersten TV-Rollen. Sehr bekannt dürfte er auch durch seine Synchronarbeit sein. Horst Sachtleben lieh u. a. Peter Falk in „Columbo“ ab „Tödlicher Jackpot“ in den 90er Jahren seine Stimme und später auch in einigen Neusynchronisationen. Sachtleben war bis ins hohe Alter als Schauspieler aktiv und spielte in 197 Folgen in rund 18 Jahren in der ARD-TV-Serie „Um Himmels Willen“ Bischof Rossbauer. Horst Sachtleben wurde 91 Jahre alt.

Quelle: Tagesschau.de

US-Studios: Einstellungen & Fortsetzungen klar!

Im Rahmen der „Upfronts 2022“ haben die US-Studios über das Schicksal ihrer TV-Serien bekanntgegeben. Einiges haben wir schon im Vorfeld berichtet, anderes überrascht. Das zeigt ein Mal mehr, das Gerüchte nicht immer stimmen müssen. „The Flash“ wird nicht eingestellt, sondern flitzt auch ein weiteres Jahr, um Leben zu retten. Wer ist drinn, wer ist draußen? Das zeigt unsere Übersicht:

Folgende Serien werden fortgesetzt:
  • Bloo Bloods (grünes Licht für Season 13)
  • Chigaco Med (für Season 9)
  • Chicago P. D. (für Season 10)
  • FBI: International (für Season 2 und 3)
  • FBI: Most Wanted (für Season 4)
  • Grey’s Anatomy (für Season 19)
  • Young Sheldon (für Season 6 und 7)
  • Law & Order (für Season 22)
  • Law & order: SVU (für Season 24)
  • NCIS (für Season 20)
  • NCIS: L. A. (für Season 14)
  • NCIS: Hawaii (für Season 2)
  • Stargirl (für Season 3)
  • Superman & Lois (für Season 3)
  • Seattle Firefithters – Die jungen Helden (auch Station 19 genannt) (für Season 6)
  • S. W. A. T. (für Season 6)
  • The Rookie (für Season 5)
  • The Blacklist (für Season 10)
  • The Flash (für Season 8)
  • Walker (für Season 3)

Eingestellte Serien:
  • Batwomen (nach Season 3)
  • Bull (nach Season 6)
  • Charmed (Neuauflage / nach Season 4)
  • Dynasty (Denver-Clan-Neuauflage/ nach Season 5)
  • Legends of Tomorrow (nach Season 7)
  • Magnum P.I. (nach Season 4)
  • Supergirl (nach Season 6)

Jack Ryan von Amazon eingestellt

Die große Axt geht um. Nach „Magnum P.I.“ muß auch Tom Clancy’s „Jack Ryan“ seine letzte Mission erleben. Die Serie mit John Krasinski als Jack Ryan wird nach der 4. Staffel eingestellt. Dies kommt für viele überraschend, da Amazon die vierte Staffel recht zügig bestellte, was im allgemeinen für einen Erfolg spricht.

Quelle: Wunschliste.de

Magnum P. I. eingestellt!

Die Reboot-Serie „Magnum P.I.“ wurde mit der vierten Staffel eingestellt. Dies wurde innerhalb einer Investorenkonferenz von Paramount bekanntgegeben, deren Sender CBS die Serie – in Zusammenarbeit mit Universal – produziert. Dies dürfte wohl ein wenig Schadenfreude bereiten, denn die Kultserie mit Tom Seleck gab es ganze 8 Jahre. Ein weiterer beweis, das ein Name einer alten Serie nun mal nicht reicht, um erneut den gleichen oder größeren Erfolg zu haben.

Quelle: Paramount

Ein Engel auf Erden bald auf Blu-ray!

PIDAX macht es wahr. Nachdem schon längere Zeit verschiedene DVD-Versionen, der beliebten Serie mit Michael Landon (Unsere kleine Farm), erschienen ist, kommt erstmals – und weltweit – eine Blu-ray-Kollektion mit restauriertem HD-Bild. Das Komplettset wird im September 2022 erscheinen.

Engel auf Erden auf Blu-ray


Details zur Herausgabe:

  • 5 Blu-Ray-Disc (BD 50!)
  • Amaray-Case mit Wende-Inlay (inwendig ohne FSK-Logo)
  • Spielzeit: ca. 5523 Min.
  • Bildformat: 1.78:1
  • Tonformat: DTS-HD Master Audio 2.0 (Deutsch/Englisch)
  • Untertitel: Deutsch und Englisch
  • FSK: ab 12 Jahren
  • Hauptrollen: Michael Landon und Victor French

Nur 5 Blu-rays? Ja, das ist kein Druckfehler. Dies mag wenig erscheinen, weil die meisten Hersteller kleinere Blu-rays verwenden und somit das Set einer Serie mächtiger erscheint. Zum Vergleich: Alle Star Trek-Serien haben 5 – 6 Blu-rays pro Staffel. Im Fall von „Ein Engel auf Erden“, werden BD 50 genutzt. Der Name ist Programm, auf einer Scheibe passen 50 GB-Daten. Auf Nachfrage hat uns Pidax bestätigt, das daher keinerlei Kapazitätsengpässe zu erwarten sind und die Serie in der Tat auf „nur“ 5 BDs geliefert wird und zwar erstmals in echten HD. Ein echter Platzsparer! Wer die Kultserie mag und vorbestellen möchte, kann dies bereits jetzt beim Hersteller erledigen.

Paramount vergißt erneut das Pubilikum?

Nachdem „Star Trek: Discovery“ kurz vor Staffel-Start in Europa Netflix genommen wurde und es einen großen Aufschrei gegeben hatte, könnte der Fan und Zuschauer meinen, das ein so großes Unternehmen so eine Blamage kein zweites Mal erleiden möchte. Im Zuge der Premiere von „Star Trek: Strange new Worlds“ scheint der Hollywoodriese aber genauso unbeholfen zu agieren. Während die Ausbreitung des eigenen Dienstes „Paramount+“ in anderen Ländern im Schneckentempo voranschreitet, startet im Mai die neue Serie, allerdings nur in den USA. In Kanada erbarmt sich ein TV-Sender und für alle in der EU heißt mal wieder „….werden wir zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren“. Der Aufstand in den sozialen Netzwerken dürfte vorprogrammiert sein. Wann und wo die neue Serie um Cpt. Pike und der Enterprise bei uns landet, bleibt daher abzuwarten.

Der versprochene Start von „Paramount+“ in Deutschland und anderen EU-Ländern wird mit keiner Silbe erwähnt und scheint wohl doch eher Ende des Jahres oder gar 2023 zu werden. Die Ankündigung einer Investor-Verantstaltung redete allerdings von „2022“. Wir dürfen also gespannt sein….