Star Trek: Deep Space Nine – Crowdfunding beeindruckt

CBS in Amerika scheut bisher die Veröffentlichung auf Blu-ray. Die Kosten wären zu hoch, um auch diese gute Serie in HD zu präsentieren. Das Unternehmen hat Angst, das die Kosten nicht von den Einnahmen gedeckt werden. Es kommt aber Bewegung in die Sache, denn eine Spendenaktion für eine Dokumentation bricht jeden Tag neue Rekorde. Produzent Ira Steven Behr sammelt per Crowdfunding für eine Deep-Space-Nine-Dokumentation. Schon nach wenigen Tagen steht sie bei über 250.000 $ – Ein schlagfertiger Beweis, dass die Serie immer noch bliebt ist. Mit etwas Glück bemerkt CBS ebenfalls, wie viel Interesse vorhanden. Aber hoffentlich bleibt dieser Gedankengang kein Wunschdenken!!

Quelle: TrekCore.com: Crowdfunding-Campaign DS9

Richard Hatch ist tot

Der Schauspieler Richard Hatch ist im Alter von nur 71 Jahren gestorben. Er litt, so verschiedene Medien, an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Am bekanntesten dürfte er in seiner Rolle als „Apollo“ in „Kampfstern Galactica“ sein. Zahlreiche Gastauftritte in Serien, wie „T. J. Hooker“, „Baywatch“ und „MacGyver“, folgten. „Richard Hatch war ein guter Mann (..). Ein großer Verlust für die BSG-Familie“, so Produzent Ronald D. Moore, der vor Jahren das Reboot von „Galactica“ produzierte.

Quelle: div. Medienberichte.

Drehstart für Star Trek: Discovery

Wie CBS über den offiziellen Twitter-Account mitteilt, haben die Dreharbeiten für „Star Trek: Discovery“ begonnen. Die sechste Star Trek-Serie wird – erstmals – direkt per Internetplattformen „gesendet“ (wir berichteten). Wann es soweit ist, ist allerdings offen. CBS hatte vor kurzem Andeutungen gemacht, das die Serie durchaus erneut verschoben werden könnte. Sinngemäß wurde gesagt, dass genau dies der Vorteil wäre, nicht direkt im TV zustarten. Die Macher sollen soviel Zeit bekommen, wie sie möchten, damit das Comeback, nach über einem Jahrzehnt ohne neues „Star Trek“, ein Erfolg wird.

Die Serie ist auf ca. 12 Folgen pro Staffel ausgelegt. In Deutschland wird sie bei „NETFLIX“ zu sehen sein. Ob es eine TV-Ausstrahlung geben wird, ist unklar. In Amerika wird die Serie exklusiv über die eigene Senderplattform „CBS All Access“ gezeigt.

Quelle: CBS auf Twitter

8 Oscar Nominierungen für Disney

Walt Disney Studios Motion Pictures können sich freuen. Wie das Unternehmen in einer Pressemeldung verkündet, ist es gleich acht Mal für den OSCAR nominiert.

Das Animationsabenteuer VAIANA (Originaltitel: Moana) kann sich über zwei Nominierungen in den Kategorien Bester Animationsfilm sowie Bester Originalsong für „How far I’ll go“ freuen. In der Kategorie Bester Animationsfilm wurde auch ZOOMANIA (Originaltitel: Zootopia) nominiert. In der Kategorie Beste Visual Effects wurden DOCTOR STRANGE, THE JUNGLE BOOK und ROGUE ONE: A STAR WARS STORY nominiert. ROGUE ONE: A STAR WARS STORY hat zudem eine weitere Nominierung in der Kategorie Bester Ton erhalten.

Quelle: Disney Pressemeldung

Star Wars VIII hat einen Namen

Lucasfilm und Disney haben den Titel des kommenden Star Wars-Kinofilms völlig unspektakulär veröffentlicht. Im Gegensatz zu „Das Erwachen der Macht“ wurde der Titel nicht durch einen Teaser angekündigt. Das 8. Abenteuer wird am 14. Dezember 2017 in den deutschen Kinos anlaufen und trägt den Titel: „STAR WARS: The Last Jedi“ (Der letzte Jedi).

Quelle: Disney

„Inferno“ ab Februar im Handel

„Inferno“, der dritte Kinostreifen mit Tom Hanks als Robert Langdon wird im Februaf von Sony auf Blu-ray, 4K-Blu-ray, DVD und Download erscheinen. Welche Extras geboten werden, ist noch nicht bekannt. Ledilgich das Datum und die geplanten Tonträger wurden angekündigt. Am 23. Februar 2017 wird die Verfilmung, des gleichnamigen Buches, herausgegeben.

Vorbestellen?
auf DVD
auf Blu-ray
auf 4K UltraHD-Blu-ray

Quelle: Sony Home Entertainment

H. G. Wells – Eine wahre Hörspielflut kommt!

Der eine oder andere Hörer wird es vielleicht schon gemerkt haben. Hörspiele nach den berühmten Autoren H. G. Wells werden plötzlich geradezu inflationär angekündigt. Woran liegt das? Es gibt im Urheberrecht die Klausel, das Werke, nach einer bestimmten Jahreszahl, „gemeinfrei“ werden. Das bedeutet, das jeder die Originale verwenden darf, ohne eine Lizenz zahlen zu müssen. Das ist u. a. auch der Grund warum es unzählige „Sherlock Holmes“-Interpretationen als Hörspiel gibt. Der Erfolg für diese Stoffe ist daran natürlich auch nicht ganz unschuldig.

Gleich vier deutsche Labels haben mitgeteilt, dass sie Wells umsetzen möchten. Titania Medien mit konkreten Artwork und Terminen, Imaga mit einer Ankündigung im letzten Jahr und Dreamland-Chef Thomas Birker in einem Kommentar in den sozialen Netzwerken. Letzte im Bunde sind die MediaBühne, die eine Version von
„Krieg der Welten“ bereits produziert haben. Sie wird bei Lübbe Audio erscheinen.

Für alle, die sich interessieren, gibt es hier einen kleinen Ausblick!

Wells-Classis in Englisch von Big Finish Productions!
Die Macher hinter den englischen Doctor Who-Hörspielen, bieten:

– The Invisible Men (VÖ: Januar)
– The First Men in the Moon (VÖ: März)
– The Shape of Things to Come (VÖ: Mai)
– The Island of Dr Moreau (VÖ: Juli)
– The Time Machine (VÖ: September)
– The War of the Worlds (VÖ: November)

Auf einer Sonderseite des britischen Anbieters gibt es bereits Hörproben und Trailer. Wer direkt dort kauft, bekommt bei dem Erwerb der CD automatisch Zugriff zur mp3-Version, sobald das Hörspiel veröffentlicht wurde. Titania Medien, die Produzenten der bekannten „Gruselkabinett“-Reihe wählen fast die gleichen Romane und Laufzeiten. Bei beiden Labels geht z. B. „Der Unsichtbare“ über 2 CDs.

– Gruselkabinett (120) & (121) „Der Unsichtbare“ (VÖ: 16. März)
– Gruselkabinett (122) „Die Insel des Dr. Moreau“ (VÖ: 24. April)
– Gruselkabinett (123) „Die Zeitmaschine“ (VÖ: 24. April)
– Gruselkabinett (124) & (125) „Der Krieg der Welten“ (VÖ: 26. Mai)

Es soll lieber eine Lesung sein?
Kein Problem! Hörbuchlabels schlafen ebenfalls nicht. Gleich im Januar gibt es vom DAV „Krieg der Welten“, gelesen von Andreas Fröhlich auf 4 CDs! Allerdings ist es keine eigene Produktion, sondern eine
CD-Veröffentlichung einer Radioproduktion aus dem Jahre 2016.

Eine rosige Zeit für Wells-Liebhaber, denn eins ist klar: Jede Produktion wird ein wenig anders sein, allein schon von der Art, wie bisher die Produzenten ihre Werke umgesetzt haben!

Carrie Fisher „Leia“ ist gestorben

Carrie Fisher, die durch ihre Rolle als Prinzessin Leia in „Star Wars“ bekannt wurde, ist gestorben. Die US-Schauspielerin erlitt am Wochenende in einem Flugzeug einen Herzanfall. Viele Wegbegleiter baten um gebete und hofften, das sie sich davon erholten würde. Leider blieb dieser Wunsch unerfüllt. Sie wurde 60 Jahre alt.

Quelle: diverse Medien

Rogue One – A Star Wars Story (Kino)


© 2016 & TM Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Kinostart: 15.12.2016
Darsteller: Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Forest Whitaker, Mads Mikkelsen Alan Tudyk, Riz Ahmed
Regie: Gareth Edwards
FSK: ab 12 Jahren

Kritik:
Wer einen spaßigen Film für die ganze Familie erwartet, sollte besser kein Kinoticket kaufen. „Rogue One“, der erste SpinnOff-Film aus dem „Star Wars“-Universum ist düster. Wie zu erwarten zeigt er die Verzweiflung der Rebellen. Was kann gegen das übermächtige Imperium unternommen werden? Gibt es überhaupt eine Chance? Ist die neue große Waffe das Ende des gesamten Widerstandes und der Freiheit? Diesen Fragen müssen sich die Helden dieser Geschichte. Ist der Entschluss gefasst, geht es auf eine sehr gefährliche, ja, vielleicht sogar völlig unmögliche Mission, die das Schicksal der Galaxis ändern wird.

Obwohl die Helden eingeführt werden müssen, gibt es keine Längen. Rasant und dramatisch werden uns die Figuren präsentiert. Die Titelheldin ist Felicity Jones macht eine sehr gute Figur und überzeugt von Anfang bis Ende. Ihre Kollegen stehen ihr aber in nichts nach und sorgen auch für eine glaubhafte Interpretation ihrer Figuren. Es wird deutlich, das sich vielleicht nicht jeder mag, aber die Bedrohung und das Ziel nicht nur zusammenhält, sondern auch Freundschaften ermöglicht. Aber keine Angst, der Film bietet keine mit dem Holzhammer eingefügte Moral. Alles wird genau in der richtigen Dosis verabreicht. Einfach hinsetzen und den Film wirken lassen, aber nicht verschlafen, denn er ist deutlich temporeicher und bietet selten Zeit zum verschnaufen. Es gibt ein paar wenige humorvolle Momente, aber die Geschichte wird Stück für Stück düsterer. Wer die Anfangszeilen von „Episode IV“ kennt, der wird vermutlich schon das Schicksal der tapferen Helden erahnen. Im Gegensatz zu Episode III und IV überzeugt der Übergang! Nach „Rogue One“ entsteht sofort die Lust den 4. Teil der Saga anzusehen, da die Handlung beinahe nahtlos übergeht!

Was wäre ein Star-Wars-Film ohne Effekte? Undenkbar?! Der Stil bleibt klassisch. Reine Computereffekte werden nicht inflationär eingesetzt, sondern durchaus um eine Geschichte zu erzählen. Es gelingt ein natürliches Aussehen zu bewahren. Den „Computerspiele-Look“ von Episode I bis III wird der Zuseher vergeblich suchen. „Rogue One“ bietet den Stil, der schon in „Das Erwachen der Macht“ geboten wurde. Die Sets und Effekte wirken natürlich, lediglich zwei kleine Ausnahmen sind auffällig. Zwei bekannte Figuren werden vom Computer generiert präsentiert, da sie sonst nicht das richtige Alter hätte bzw. nicht auftreten hätten können. Diese kleinen Szenen sind gelungen, aber fallen doch ein wenig auf, da die Figuren sehr gut nachgemacht wurden, aber die Bewegung dennoch nicht natürlich wirken. Beeindruckend sind diese beiden Momente aber dennoch. Ob der Film wirklich für jeden 12jährigen geeignet ist, darf allerdings gern zur Diskussion gestallt werden, vor allem weil andere Kriegsfilme grundsätzlich ab 16 freigegeben werden…

Die Musik stammt erstmals nicht von John Williams. Die Macher holten Michael Giacchino, der einen passenden Musikstil für diesen Film zaubert. Es gibt keine langen Melodien, aber das liegt auch am Film, der durch kurze Szenen und schnelle Ortswechsel dominiert wird. Er verbreitet trotzdem ein Star Wars-Gefühl, dafür sorgen die richtigen Instrumente, doch davon in der Rezension zum Soundtrack, die am Ende der Woche nachgelesen werden kann!

Fazit: Düster, traurig und mit einer gelungenen Prise Emotionen. Ein nahtloser Übergang, der die Geschichte eines hoffnungslosen Kampfes erzählt, der den Weg zur neuen Hoffnung ermöglicht und die Helden einen wichtigen Beitrag leisten.



Perry Rhodan: Silberedition 19 „Das zweite Imperium“


Gelesen von: Josef Tratnik
Produktion und Regie: Hans Greis
Dauer: ca. 870 Min.
Format: 12 CDs (auch als 2-mp3-CD-Version erhältlich)
Erhältlich bei: Amazon.de u. a. Händlern

Inhalt:
Im Bemühen, das Geheimnis der Schreckwürmer und der rätselhaften Molkexmasse zu lösen, dringen terranische Raumfahrer immer tiefer in den Herrschaftsbereich des zweiten Imperiums ein. Währenddessen entdecken Wissenschftler das Geheimnis des Riesenplaneten Herkules. Tief im Innern dieser Welt scheint ein Suprahet, ein aus Molkex bestehendes, sternenverschlingendes Monstrum zu exsistieren, das nur mit dem Wissen der länst ausgestorbenen Oldtimer zu besiegen ist. Die Auseinandersetzungen mit dem erwachenden Suprahet, vor dem offenbar sogar das allmächtige Geisteswesen ES geflohen ist, erschüttert ein ganzes Sonnensystem. Gleichzeitig kommt es zu den ersten Begnungen der Terraner mit den Huldvollen…

Dieses Hörbuch enthält die Handlung folgender Hefte:
Nr. 161 „Vier von der USO“ von William Voltz
Nr. 162 „Der Pakt mit dem Tod“ von William Voltz
Nr. 163 „Das zweite Imperium“ von Clark Darlton
Nr. 164 „Im Bann des Riesenplaneten“ von Kurt Brand
Nr. 165 „Kontaktschiff Terrania“ von Kurt Brand
Nr. 166 „Das Labyrinth von Eysal“ von Kurt Mahr
Nr. 167 „Spione von der Erde“ von Kurt Mahr

Hörbuch © 2009, Eins A Medien GmbH – Köln

Kommentar:
Nachdem das „Das zweite Imperium“ im vorherigen Band nur angedeutet wurde, geht es jetzt richtig los. Die Handlung baut sich Stück für Stück auf und sorgt für spannende Unterhaltung. Zunächst wird zwischen beiden Parteien hin und her gewechselt. Mit viel Liebe zum Detail wird aufgezeigt was die Wesen und was die Menschen denken. Dies sorgt für SF-Momente vom feinsten. Die Botschaft ist klar: Niemand sollte aufgrund des ersten Eindrucks beurteilt werden. Die Gedanken beider Parteien sorgen – besonders am Anfang des Romans – für humorvolle Stunden. Nach der Beseitigung der Missverständnisse schwenkt die Handlung um und wird spannend und diese bleibt bis zum Abschluß bestehen! Die Geschichte ist so dicht und packend, das zu keinem Zeitpunkt auffällt, das der Stoff eigentlich aus mehreren Heften bestand, bevor er als Hardcover-Ausgabe zusammengefügt wurde.

Josef Tratnik ist wieder mit von der Partie, und obwohl auf den ersten CDs – bei genauen hinhören – ausgemacht werden kann, dass er wohl erkältet war, ist wiedereinmal eine Lobeshymne nötig. Erneut stimmt einfach alles. Einzig die Aussprache von englischen Begriffen könnte manchmal von der Regie besser beachtet werden. Neben dieser Kleinigkeit kann keine Kritik verteilt werden. Das Tempo stimmt und auch das Hineinversetzen in die vielen Figuren, die im Roman auftauchen, ist bravorös gelungen. Durch die jeweils eigene Färbung ist das Auseinanderhalten der vielen Figuren kein Problem.

Die Tonqualität ist auf gewohntem Niveau. Verschiedene Musikeinlagen unterstützen die Kapitelwechsel und zahlreiche Tracks ermöglichen den leichten Wiedereinstieg. Neben der guten Darbietung und Tonqualität enthält die Silberedition den gewohnten Umfang. Neben den 12 CDs, die in kleinen Pappschubern untergebracht sind, gibt es ein umfrangreiches Booklet. Im Booklet sehen wir s/w-Fotos der Heftvorlagen und eine Risszeichnung sowie die üblichen Produktionsdaten. Die stabile Papp-Box macht einen guten Eindruck, besonders im Zusammenspiel der anderen Ausgaben, da das Sammelbild für einen Augenfang sorgt.

Fazit: Ein durch und durch gut gelungenes Hörbuch, das – trotz des Umfangs – schnell durchgehört wird, da die Handlung wirklich alles bietet. Zunächst ein wenig Humor und Moral, dann spannende Momente, die aber den Figuren genug Platz lassen, um sich richtig in Szene zu setzen.