Tag Archiv für The Orville

ProSieben verheizt „The Orville“

ProSieben wird ab dem 19. Juni 2019 die 2. Staffel von „The Orville“ senden. Die Sache hat aber einen Haken: Die Serie wird im Nachtprogramm verheizt. Die Folgen werden jeden Montag gegen 23 Uhr gesendet. Bleibt zu hoffen, das die spaßige und durchaus unterhaltsame Serie von Seth MacFarlane (Ted, Family Guy) ihr Publikum trotzdem findet. Die 1. Staffel gibt es bereits auf DVD. Wann die zweite Staffel auf DVD erscheint ist unklar, aber vermutlich nach der Erstausstrahlung, weil der Privatsender ja die deutsche Bearbeitung zahlt…

The Orville wird forgesetzt

FOX hat sich etwas länger Zeit gelassen, doch Fans von „The Orville“ können aufatmen. Die beliebte Science Fiction-Serie wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Das grüne Licht für die Produktion der 3. Staffel wurde offiziell erteilt. In Deutschland wird die Serie von der Sat1ProSieben-Gruppe gesendet. Demnächst wird die 1. Staffel wiederholt und der Sender hat bereits mitgeteilt das auch die 2. Staffel gesendet wird, nur wann, ist noch offen.

The Orville: TV-Soundtrack zur 1. Staffel


*** Als Download und auf CD erhältlich ***

Länge: ca. 152 Min.
Herausgabe: 25. Januar 2019 (Import-CD oder Download)
Komponisten: Bruce Broughton, John Debney, Joel McNeely & Andrew Cottee

CD 1
1 The Orville Main Title (Bruce Broughton)
2-6 OLD WOUNDS (1LAB01) (Bruce Broughton)
7-10 IF THE STARS SHOULD APPEAR (1LAB02) (Joel McNeely)
11-13 COMMAND PERFORMANCE (1LAB03) (John Debney)
14-18 ABOUT A GIRL (1LAB04) (Joel McNeely)
19-22 PRIA (1LAB05) (John Debney)
23-27 KRILL (1LAB06) (Joel McNeely)
Spieldauer: 76:59

CD 2
1-4 MAJORITY RULE (1LAB07) (John Debney)
5-10 INTO THE FOLD (1LAB08) (Joel McNeely)
11-12 CUPID’S DAGGER (1LAB09) (John Debney)
13-16 FIRESTORM (1LAB10) (John Debney)
17-21 NEW DIMENSIONS (1LAB11) (Andrew Cottee)
22-27 MAD IDOLATRY (1LAB13) (Joel McNeely)
28. The Orville End Titles (Bruce Broughton)
Spieldauer: 74:58

© 2019 by 20th Century Fox Television
(P) 2019 by La La Land Records


Rezension:
Mit dem Soundtrack zu „The Orville“ bringt La La Land Records eine Zusammenstellung aus Musikstücken der 1. Staffel. Die Serie wird unter den Zuschauern als „Star Trek“ bezeichnet, da sie Elemente aufgreift und bewusst eine Art humorvolle Hommage an der Kultserie ist. Genauso verhält es sich auch mit der Musik. Die Musik ist daher in einem recht ähnlichen Stil. Ein kleiner Höhepunkt für Trekkies dürfte Track 12 der 1. CD sein. John Debney orientiert sich hier ganz klar an James Horner. Das Stück erinnert recht stark an „Star Trek II: Der Zorn des Kahn“, aber er lässt es sich nicht nehmen auch eine Prise „seaQuest“ einzustreuen. Letzteres hat er selbst komponiert. Das Gefühl der Vertrautheit stellt sich daher bei jedem Stück ein. Das beliebte Titelthema fehlt natürlich auch nicht und ist folgerichtig auf Track 1 untergebracht. Das Thema stammt aus der Feder von Bruce Broughton, der u. a. auch die Titelmelodie von „JAG“ und „Die Dinos“ komponierte. Die Titel sind selten ruhig, sondern spannend und manchmal auch kämpferisch unterwegs. Die Action der Szenen wird auch gut für das Ohr übertragen. Die Musikstücke funktionieren auch wunderbar allein. Tipp: Am besten einen Science-Fiction-Roman schnappen und den Soundtrack als spannende Begleitung!

Wie für TV-Serien üblich sind die meisten Titel kurz und knappgehalten. Das liegt natürlich an der kurzen Spielzeit der Folgen, jedoch ist der Soundtrack alles andere als kurz. 2 CDs mit insgesamt 55 Titeln hat La La Land zusammengestellt. Die Produktion kommt auf eine stolze Gesamtspielzeit von fast 152 Minuten.

Das Set ist als CD und Download zu bekommen. Für Sammler lohnt sich natürlich die CD, da sie ein schön gestaltetes Booklet enthält. Die offizielle Seite des Labels hat ebenfalls einen Shop.

Fazit: Gelungen! Die Stücke sind, wie bei Serien üblich, kurz, doch das Flair und die Spannung der Serie wird auch übertragen, wenn nur der Soundtrack gehört wird. Für Sci-Fi-Fans und Freunde guter TV-Soundtracks ein Muss.

„The Orville“ startet auf ProSieben

Die Science-Fiction-Comedy „The Orville“, von und mit Seth MacFarlane wird am 27.02. um 20:15 Uhr auf ProSieben Deutschlandpremiere feiern. Hier wird bewusst auf einen prominenten Sendeplatz gesetzt, denn zuvor liefen dort „Die Simpsons“. Es soll die komplette 1. Staffel gezeigt werden. Sie besteht aus 12 Episoden. Bei Gastrollen wurde sich – für die deutsche Version – besonders Mühe gegeben. Alle bekannten Schauspieler, die dort kurz auftauchen, sollen nach Möglichkeit die Originalstimme haben. Bei MacFarlane hat sich ProSieben allerdings dagegen entschieden und einen Sprecher gewählt, der ihn noch nie gesprochen hat.

Kommentar:
Die Serie wurde in Deutschland und in Amerika von Fans, die bereits die US-Version gesehen haben, als „Besser als das neue Star Trek“ für gut befunden. Wir haben haben zwar noch keinen Blick auf die deutsche Version geworfen, doch sprechen eine Empfehlung aus: Sich nicht vom recht platten Pilot in die Irre führen lassen. Die Serie entwickelt sich und ist bereits ab der dritten Folge sehr gut. Sie schafft einen guten Ausgleich zwischen recht einfachen Humor und durchaus interessanten, normalen Geschichten.

„The Orville“ bekommt eine 2. Staffel

Während bei uns die Comedy/SF-Serie noch gar nicht angelaufen ist, darf sie sich in Amerika auf ein weiteres Jahr freuen. Seth MacFarlane, der Macher von „Ted“ und „Family Guy“, der zugleich auch die Hauptrolle als Captain in dieser Serie hat, darf ein weiteres Jahr das All erforschen. Fox hat eine zweite Staffel bestellt. „The Orville“ hat mehr „Star Trek“-Elemente, als die derzeit düstere ST-Serie „Discovery“ und wird daher besonders von alten Star Trek-Fans gefeiert. Der Humor ist manchmal vielleicht nicht wirklich komisch, aber die Geschichten sind das, was man von den 80er und 90er Jahren gekannt hat. Einfach, humorvoll und spannend geht es zu. In Deutschland hat sich ProSieben die Rechte an der Ausstrahlung gesichert. Wann es los geht, steht aber noch nicht fest.