Tag Archiv für George Clooney

BATMAN Remastered als Blu-ray und Ultra-HD

Warner Bros. wird im September 2019 eine Neuauflage der klassischen Batman-Kinofilme herausbringen. Die Filme, die 1989 bis 1997 enstanden, werden, wie gewohnt, in einer Box präsentiert. Bild+Ton wurden überabeiten. Es erscheint eine Blu-Ray-Ausgabe und eine 4K-Ausgabe, die sogar Dolby Atmos enthalten soll.

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Batman 1-4 (Blu-ray)
Batman 1-4 (4K Ultra HD)

Gravity (Blu-ray)



Mit: Sandra Bullock, George Clooney
Regie: Alfonso Cuarón
Format: 1 Blu-ray
Länge: ca. 87 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Bildformat: 2.40:1 (16:9)
Ton: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch in 5.1 Dolby Digital
Untertitel: Englisch, Deutsch u. a.
Herausgabe: 21. Februar 2014
Erhältlich bei: Amazon.de u. a. Händlern. Der Film ist auch auf DVD erhältlich!

Inhalt:
Sandra Bullock spielt die brillante Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone, deren erste Shuttle-Mission vom erfahrenen Astronauten Matt Kowalsky (George Clooney) geleitet wird – nach diesem Einsatz will er seinen aktiven Dienst beenden. Doch während eines scheinbar ganz normalen Weltraumspaziergangs kommt es zur Katastrophe: Der Shuttle wird zerstört – völlig haltlos bis auf das Band zwischen ihnen trudeln Stone und Kowalsky mutterseelenallein in die Finsternis…

© 2014 by Warner Bros.

Kommentar:
Ein Weltraumabenteuer, das nicht Science-Fiction bietet, sondern die traurige Realität. Weltraumschrott umkreist uns und das ist mittlerweile mehr als uns lieb sein kann. Der Film spielt mit den „Worst Case Scenario“: Was wäre, wenn eine Kettenreaktion viele kleine Trümmer erzeugt und diese auf ein im All befindliches Shuttle zusteuern? Ein interessanter und nachdenklicher Film, wäre da nicht Sandra Bullocks überdramatisieren. Weniger wäre wirklich mehr gewesen. Die Figur verkommt zu einer hysterischen Frau. Warum? Kann Hollywood nur zwei Typen von Frau: Die Harte und die Butterweiche? Was sehr an und auf die Nerven geht, ist das kaum eine Szene vergeht, wo Miss Bullock nicht heftig Atmen (ein guter Einblick verschafft der Trailer – siehe unten) und in ihrem Helm zu einer Schreiorgie ansetzt. Es dauert sage und schreibe 38 Minuten bis mal ruhe einkehrt. Das eine Person in der geschilderten Situation nicht unbedingt ruhig bleibt ist klar, klar ist aber auch, das ein geschulter Astronaut nicht ganz so weiche Nerven haben dürfte, wie hier gezeigt. In ruhigen Szenen überzeugt sie dafür um so mehr, schade das diese recht selten sind. Die Chemie zwischen Clooney und ihr ist großartig und versöhnt ein wenig, doch ehe man sich versieht, geht das verzweifelte Abrutschen und Schreien wieder los…

George Clooney ist dagegen ein richtiger Lichtblick. Er wird dick auf dem Cover als Hauptrolle angekündigt, aber ist – zusammengezählt – 10-20 Minuten zu sehen. Er lockert als Gegenpol auf und beruhigt die liebe Astronautin, damit sie überleben kann. Mehr Klischee geht nicht! Ein Trost ist der wirklich gelungene Einsatz der Effekte. Die Schwerelosigkeit sieht echt aus. Die Außenaufnahmen auch. Die Details überzeugen und lassen zumindest visuell keine Wünsche offen.

Bild: Das Bild ist ohne Makel. Natürliche Farben und eine gute Tiefenschärfe sind vorhanden. Es liegt in 16:9 vor. Bei schnellen Effekt-Szenen überzeugt es ebenso, wie in ruhigen Momenten.

Ton: Der Ton unterstreicht perfekt die Stimmung. Durch das immer wieder Auftauchen der Trümmer darf der Surround-Sound auch mal zeigen, was er kann. Die Abmischung bietet besonders der gelungenen Musik viel Spielraum. Die Elemente stören die Dialoge nicht. Allerdings ist die Lautstärke des Films erstaunlich leise, ein Nachregeln ist erforderlich, wenn man die gewohnte Normallautstärke haben möchte.

Bonus: Das Bonusmaterial ist länger als der eigentliche Film, der mit 85 Minuten wirklich sehr kurz ist. In mehreren jeweils ca. 20 Min.-Making of berichten die Darsteller, Produzenten und Crewmitglieder, wie schwer die Umsetzung dieses Films war. Auf beeindruckende Weise wird gezeigt wie die Illusion, sich mitten im Weltraum zu befinden, entstanden ist. Ein kleines Highlight ist eine englische Dokumentation, die erneut warnend den Weltraumschrott zum Thema macht und genau erläutert, dass es ein Wunder ist, das die Handlung aus „Gravity“ bisher noch Fiction ist und nicht Realität.

Fazit: Eine weniger hysterisch angelegte Astronautin hätte mehr Atmosphäre versprüht. Es erfordert eine Menge Nerven, um nicht auszuschalten. In ruhigen Szenen vermag Sandra Bullock zu überzeugen und auch die Effekte trösten über die viel zu heftig inszenierte Hysterie hinweg.


Der Trailer:

Gravity (Teaser)

Warner Bros. hat einen neuen Teaser zu „Gravity“ herausgegeben. Einen Science Fiction-Film mit Sandra Bullock und George Clooney in den Hauptrollen. Er macht neugierig auf mehr, doch der Start des Films lässt noch auf sich warten. Der Kinostart ist für Oktober 2013 vorgesehen.