Tag Archiv für CBS

Universal Pictures im August

Das Home Entertainment-Programm von Universal und Paramount ist im August recht überschauber, aber es gibt doch das ein oder andere Produkt, das die Vorfreude steigert, besonders für Serienfans…


Quelle: Universal Pictures

CBS hat alle NCIS-Serien verlängert

CBS hat es sich – trotz Viren-Krise in der Branche – nicht nehmen lassen ihre Zugpferde um ein weiteres Jahr zu verlängern. Alle NCIS-Serien sind verlängert worden, das heißt im Klartext:
  • NCIS (dt. Navy CIS)
  • NCIS: Los Angeles
  • NCIS: New Orleans
Es wurden ebenfalls auch die Verträge der jeweiligen Hauptdarsteller verlängert.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“ (Et in Arcadia Ego, Part 1)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan, Brent Spiner
Drehbuch: Michael Chabon & Ayelet Waldman
Drehbuch-Entwicklung: Michael Chabon & Ayelet Waldman & Akiva Goldsman
Regie: Akiva Goldsman
Dauer: 45:00 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 19. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 20. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und seine Crew erreichen ihr Ziel. Der Planet beherbergt die letzten synthetischen Lebensformen, die nach Datas Vorbild erschaffen wurden. Nach einer herzlichen Begrüßung wird aber schnell klar, das die Überlebenden nicht an eine friedliche Lösung, oder gar an Flucht, denken…

Die Autoren bieten erneut eine Geschichte, die ganz nett anzuschauen ist, aber keinen klaren Spannungsbogen bietet. Vieles ist auch richtig unlogisch, wie z. B. das 7 of 9 sich freut Picard zu sehen, obwohl sie sich im Grunde kaum kennen. Der Gastauftritt von Brent Spiner, könnte eine clevere Wendung im letzten Teil parat halten, aber da die bisherigen Drehbücher eher durch Ideenlosigkeit geprägt sind, ist wohl nicht damit zu rechnen. Ist der vermeintliche Sohn vielleicht doch Lore? Datas bösartiger Zwillingsbruder? Seine Gestik und die Art, wie er mit Picard im Original spricht, lassen diesen Gedankengang durchaus zu. In der Synchronisation werden die Feinheiten leider nicht beachtet und die Figur geradezu liebenswert zum besten gegeben, während im Original ein gefährlicher Unterton wahrzunehmen ist.

Die Darsteller sind gut, aber im Grunde passiert wieder nur eine Handlung, die nach Schema-F abgehandelt wird. Erneut wird Picard nicht ernst genommen. Hoffnung sucht der Zuschauer vergebens. Ein spannendes Ende sorgt aber dafür, das auch die letzte Folge der Staffel eingeschaltet wird.

Fazit: Nett, mehr nicht. Es fehlt ein klarer Spannungsbogen. Die guten Darsteller und die Neugier sorgen dafür, das überhaupt eingeschaltet wird. Momente, die im Gedächtnis bleiben, sucht der Zuschauer vergebens.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 8 „Bruchstücke“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 8 „Bruchstücke“ (Broken Pieces)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan als 7 of 9
Drehbuch: Michael Chabon
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 55:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 12. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 13. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und die Crew erfahren wohin die Reise als nächstes geht und das eines der Besatzungsmitglieder als Spion fungierte. Währenddessen geschehen auf dem Borg-Kubus abscheuliche Taten…

Die Serie erleidet mit dieser Folge erneut eine Art Tiefpunkt. Es gelingt den Autoren nicht ein homogenes, spannendes Werk zu zaubern. Die Protagonisten hängen immer hinter dem Zuschauer hinterher. Während die Zuschauer Erkenntnisse wissen, rätseln die Akteure noch. Das ist alles andere als spannend, sondern recht langweilig. Es hilft auch nicht gleich zu Anfang wieder auf unnötige Splaterszenen zu wechseln, oder Jeri Ryan als Überraschungsgast. Das Picard erneut als Mann dargestellt wird, der grundsätzlich nicht weiß, wohin die Reise geht, ist auch keine gute Entscheidung. Was bleibt, ist ein verwirrter, vielleicht auch verärgerter Zuschauer…

Fazit: Kein Niveau, keine Spannung. Die Neugier, über das kommende Ende der Geschichte, wird allerdings erfolgreich geweckt.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“ (The Impossible Box)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Guest-Star: Jonathan del Arco als Hugh
Drehbuch: Nick Zayas
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 54:18 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 27. Februar 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 28. Februar 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Nach vielen mittelmäßigen Folgen und der Letzten, mit einer Liebe zum Zeigen von Selbstjustiz und einer Splatterszene, überrascht die 6. Episode mit einem guten Tempo, glaubwürdigen Dialogen und einer durchaus spannenden Handlung. Der Autor schafft es alle Figuren einzubinden, ohne das es zwanghaft wirkt. Der Anfang entäuscht, denn der Mord, aus der letzten Folge, der an Bord des Schiffes getätigt wurde, wird nicht groß untersucht und es reicht das Wort der einzigen Person, die zum Ableben beim Opfer war. Zwei kleine, eher überflüssige Szenen mögen auch nicht so recht überzeugen. Der weitere Verlauf tröstet über diesen eher peinlichen Anfang hinweg. Ein Höhepunkt ist ohne Zweifel alles, was auf dem Borg-Kubus geschieht und das Zusammentreffen zwischen Hugh und Picard.

Wer nicht alle Folgen von „The Next Generation“ kennt, der ist gut beraten, die Folge „Ich bin „Hugh““ zu sehen. Sie ist in der 5. Staffel, die es auf DVD und Blu-ray gibt, enthalten und zeigt die erste Begegnung dieser Figur. Die Freude und Verbundenheit, zwischen Hugh und Picard, werden mit diesem Vorwissen deutlich greifbarer.

Neben der gelungenen Handlung überzeugen auch die Effekte und ganz besonders die Musik. Das die Folge etwas länger ist als üblich, ist ebenfalls nicht zu ihrem Schaden.

Fazit: Die bisher beste Folge innerhalb der 10teiligen ersten Staffel.

Star Trek: Picard – Season 1 – Episode 1 „Gedenken“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 1 „Gedenken“ (Rememberence)
Mit: Patrick Stewart, Isa Briones und als Gast Brent Spiner u. a.
Drehbuch: Akiva Goldsman & James Duff
Drehbuchentwicklung: A. Goldsmann, M. Chabon, K. Beyer, A. Kurtzman und J. Duff
Regie: Hanelle M. Culpepper
Dauer: 44:28 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 23. Januar 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 24. Januar 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge: In der ersten Folge begegnen wir einer jungen Frau, deren Geheimnis und Schicksal wohl der Inhalt der 1. Staffel von „Star Trek: Picard“ ist. Doch bevor eine Menge Fragen gelungen aufgebaut und teilweise auch beantwortet werden, spielen die Macher bewusst mit den Gefühlen der Fans. Die erste Szene ist ein Pokerspiel an Bord der NCC 1701-D. Das ist die TV-Enterprise der „Next Generation“ (auch gern „Das nächste Jahrhundert“ genannt, wie „Next Generation“ zur Erstausstrahlung in Deutschland genannt wurde). Data und Picard, ganz wie früher, in einem Gespräch. Schnell wird klar, das es nur ein Traum ist. Stück für Stück werden wir in die neue Handlung geführt. Doch die Macher erfinden das Rat nicht neu. Verschiedene Aspekte aus „Blade Runner“ und anderen SF-Serien sind klar zu erkennen. Der positive Ausblick, den Star Trek früher immer ausgemacht hat, wird vergebens gesucht. Insgesamt ist der Auftakt aber deutlich stimmiger als bei der von vielen nicht gemochten Serie „Star Trek: Discovery“.

Die Produzenten versuchen klar ein Zusammenführen des neuen Star Trek-Universums, mit Elementen des alten, um alte Fans zurückzugewinnen, aber zeitgleich die neuen nicht zu verlieren. Eine Art Fackel-Weiterreichung, mit bekannten Figuren. Ob dies gelingt, bleibt noch unklar, denn die 10 Folgen der ersten Staffel bilden eine große Geschichte, weshalb nach den ersten 40 Minuten natürlich nicht klar ist, ob die Qualität gehalten wird…

Die Darsteller überzeugen. Sir Patrick Stewart klingt aber hörbar schwächer und deutlich älter. Da die Figur Picard aber älter ist, als er selbst, passt dies gut zur Figur. Der Clou ist die deutsche Synchronisation, denn Ernst Meincke ist besetzt worden. Herr Meincke sprach Patrick Stewart zuletzt in TV-Filmen und in den letzten Staffeln der TV-Serie. Er ist offiziell – nach einem gesundheitlichen Problem – in den Ruhestand getreten, um so erfreulicher das Amazon ihn wieder vor das Mikrofon gelockt hat. Dies gilt auch für alle anderen bekannten Stimmen von wiederkehrenden Figuren, wie der Trailer zur Serie bereits verrät.

„Star Trek: Picard“ erscheint jeden Freitag bei „Amazon Prime Video“, um die Serie sehen zu können, ist ein Prime-Abo-nötig, das Zugriff auf eine breite Palette an Filmen und Serien bereitstellt, aber auch eine schnellere Lieferung von Amazon ermöglicht.

Fazit: Ein gar nicht so schlechter Anfang. Allerdings nicht mit dem positiven Touch der 90er Jahre-Serien, sondern ganz klar so düster, wie andere Serien, die heutzutage produziert werden. Interessant und durchaus unterhaltsam ist der Start trotzdem.

Star Trek 4 kommt doch!

Es schien eine ganze Weile so, als würde der 4. Film – mit der neuen Enterprise-Crew – nicht mehr verwirklicht werden. Chris Pine (Kirk) war nicht bereit mit sein bereits vorab ausgehandeltes Honorar herunterzugehen und daher pausierte das Projekt. Viele beschwörten das Ende der Kionreihe hervor. Eine erneute Fusion von Viacom (Paramounts Mutterkonzern) und CBS zu ViacomCBS ändert alles. Paramount Pictures braucht keine Lizenz mehr bezahlen, weil sie wieder zu CBS gehören und prombt kommt die Neuigkeit das der Regieposten für Star Trek 4 vergeben wurde. Der 4. Film wird daher wohl bald in Produktion gehen. Laut Insidern soll sich auch anden Hauptdarstellern nichts ändern. Die Regie soll Noah Hawley übernehmen. Merkwürdig ist, das es bisher keine offizielle Pressemeldung von Paramount Pictures zu geben scheint, weshalb dieser Informationsstand, obwohl er überall berichtet wird, mit Vorsicht zu genießen ist.

Viacom und CBS fusionieren!

Es war ein jahrelanges hin und her. Vor über 10 Jahren sind Paramount Pictures und CBS getrennte Wege gegangen. Es wurde eine neue „VIACOM“ gegründet, zu der Paramount Pictures gehört und für den TV-Teil blieb es bei CBS. Die Folge war ein Rechtsstreit über die „Star Trek-Rechte“, der zu obskuren Bedingungen führt u. a. das es jahrelang keine TV-Serie geben durfte, weil eine Lizenz an Paramount für die Filme erteilt wurde. Laut Gerüchten ist genau dieser Umstand eines der Triebkräfte gewesen, um die Unternehmen wieder zusammenzuführen. Gestern wurden dafür die Weichen gestellt. Die Unternehmen sollen bis Ende des Jahres wieder EINS werden und unter dem sperrigen Namen ViacomCBS geführt werden.

Experten rechnen mit dem Einkauf weiterer Studios, denn seit Disney fast alles bekannte aufgekauft hat (Lucasfilm/20th Century Fox etc.), ist die Konkurrenz im Zugzwang. Viele rechnen damit das Sony Pictures ein mögliches Ziel von ViacomCBS werden könnte. Es bleibt spannend in der Medienwelt!

Star Trek: Discovery – Season 2 bald im Heimkino

Auf dem am Wochenende gelaufenen Star-Trek-Fan-Event in Las Vegas hat CBS die Herausgabe der 2. Staffel von „Star Trek: Discovery“ angekündigt. Sie wird weltweit im Winter erscheinen. Ab November wird das Raumschiff ein weiteres mal in die Läden fliegen. Die komplette 2. Staffel erscheint auf Blu-ray und DVD. Bisher ist sie noch nicht gelistet, dies dürfte aber bald der Fall sein.

Quelle: CBS

Star Trek: Picard – Der Teaser

CBS All Access hat heute einen Teaser zur kommenden Serie „Star Trek: Picard“ auf YouTube veröffentlicht. Noch ist unklar wann die neue Serie mit Sir Patrick Stewart zu sehen ist. Sicher ist nur, das Amazon Prime Kunden (außerhalb von USa/Kanada) in den Genuß kommen werden.

Das Video kann dank Länderrestriktion leider nicht eingebettet werden. Derzeit kann es aber zumindest direkt angesehen werden. Sucht nach „Star Trek: Picard – Teaser“.

Quelle: YouTube