NCIS: New Orleans – Season 1.1 und 1.2

  
Season 1.1. und Season 1.2

Mit: Scott Bakula, Lucas Black, Zoe McLellan u. a.
Format: 3 DVDs (pro Box) | Länge: ca. 412 Min. (pro Box) | FSK: ab 16 Jahren | Ländercode: 2
Bildformat: 16:9
Ton: Englisch, Deutsch und Französisch in Dolby 5.1
Untertitel: Englisch, Deutsch, Holländisch, Französisch
Herausgabe: 2. Dezember 2015

Inhaltsangabe des Herstellers:

Zusammen mit Pride arbeiten Special Agent Christopher LaSalle, der sich zu vergnügen weiß, aber umso härter arbeitet, sowie Special Agent Meredith „Merri“ Brody, die im Verhör besonders taff und nach einer Versetzung aus dem Great Lakes Office auf der Suche nach einem Neustart ist. Unterstützt wird das Team von der Rechtsmedizinerin Dr. Loretta Wade, die ebenso exzentrisch wie clever ist. Diese bunte Stadt, die auch eine dunkle Seite birgt, ist Anziehungspunkt für beurlaubtes Militärpersonal. Und wenn übermäßiger Genuss zu Schwierigkeiten führt, ist Prides Team stets zur Stelle.

Episoden:
Season 1.1
01 Das gestiefelte Bein
02 Das Pestschiff
03 Auf der Flucht
04 Der Ring
05 Der Fluch der Orchidee
06 Das erste Kapitel
07 Der Galnz des Silbers
08 Wer ist Maria Garcia?
09 Ein Sumpf aus Hass
10 Der Mann im Loch
11 Der Köder
12 Der Schatz im Golf

Season 1.2
01 14 letzte Tage
02 Der unsichtbare Schütze
03 Maskenball
04 Der Hüter meines Bruders
05 Mehr noch
06 Die Liste
07 Der Insider
08 Rock-A-Bye-Baby
09 Du bist genug
10 Wieviel Schmerz kannst du ertragen
11 Meine Stadt

© 2014/2015, CBS Studios Inc. / © + (P) by Paramount Pictures
für die deutsche DVD © 2015, Paramount Home Entertainment

Rezension:
Die erfolgreiche Serie NCIS bekommt neue Kollegen. Die vorliegende Serie „NCIS: New Orleans“ (aka Navy CIS: New Orleans) widmet sich mit einem ebenso sympathischen Team der Verbrecherjagd. Angeführt von Agent „King“ Pride (Scott Bakula) werden Verbrechen geklärt, die in der Gegend von New Orleans spielen und natürlich mit Navy-Mitarbeitern verknüpft sind, die meist allerdings die Opferrolle übernehmen. Obwohl die Zutaten gleich sind, gelingt es den Machern ein neues und völlig eigenständiges Team auf die Beine zu stellen. Besonders in der Originalversion kommt es zu Feinheiten wie einen echten Südstaatenakzent, der leider nicht ins Deutsche gerettet werden konnte. Die spannenden Fälle sind kurzweilig, aber genau wie bei der Mutterserie „NCIS“ bleibt auch ein wenig Zeit für humorvolle Dialoge. Die 1. Staffel wird durch Einzelepisoden geprägt. Langweilig ist aber dennoch keine Folge und auch der Mehrwert und die Lust zum immer wieder anschauen wird durch die guten Leistungen der Darsteller geweckt. Schade ist, dass die Episoden noch kürzerer geworden sind. Mit gerademal knappen 40 Minuten pro Folge ist sie im Schnitt 2-3 Minuten kürzer als andere Serien.

Paramount Deutschland bleibt der Verkaufsstrategie der letzten Jahre treu. Im Gegensatz zu allen anderen Ländern kommt die Serie in zwei Hälften auf den Markt. Der Preis für die Anschaffung, im Vergleich zu Season-Sets der Konkurrenz, ist daher höher. Die Sets enthalten die DVDs in kleinen Slim-Cases, die in einen schicken Pappschuber gesteckt wurden. Das Design der Halbstaffelboxen ist identisch, für Unterscheidung sorgt die Bezeichnung „Season 1.1 und 1.2“, die pro Box eine andere Farbe hat.

Bild: Wie nicht anders zu erwarten, bietet die Bildqualität keine Möglichkeit zur Klage. Es liegt in 16:9 vor und dank der HD-Vorlage, ist auch die DVD, die ja eine deutlich kleinere Auflösung bietet, ein gutes Bild. Wer die Serie aus dem HD-TV kennt, wird allerdings die Tiefenschärfe vermissen. Die Farben wirken natürlich und es kommt nie zu Nachzieheffekten.

Ton: Es werden drei Sprachen bereitgestellt. Die Originalspur, Deutsch und Französisch. Alle drei bieten die Serie in Dolby 5.1. Die dazugehörigen Untertitel können bei Bedarf eingeschaltet werden. Die Serie bietet allerdings nur selten Gelegenheit dieses Format auszunutzen. Am meisten profitieren die Musik und Geräusche. Deutsche Zuschauer, die noch die deutsche Stimme von Scott Bakula aus „Star Trek: Enterprise“ und „Zurück in die Vergangenheit“ im Ohr haben, müssen sich allerdings stark umgewöhnen. Sat.1 hatte sich leider dazu entschlossen den Schauspieler nicht zu fragen und lieber auf einen anderen Sprecher zu setzen, was sehr gewöhnungsbedürftig ist, sofern man die bisherige Stimme mochte.

Bonus: Sehr erfreulich ist die Dreingabe des Pilotfilms. Im Gegensatz zu NCIS, wo die ersten Folgen in „JAG“ präsentiert wurden und auch nur in deren Staffelbox erhältlich sind, wird der „Backdor-Pilot“ als Bonus integriert. Damit der Zuschauer nicht durcheinander kommt, ist er ganz normal als erste und zweite Folge auf der 1. DVD zu finden. Leider nicht als Spielfilmversion, aber die scheint in diesem Fall auch nicht zu exsistieren. Weitere kleine Extras versüßen die Sets. Die Darsteller kommen in kleinen Interviews zu Wort und auch die Original US-Vorschau zur Serie kann genossen werden. Die obligatorischen „Entfernten Szenen“ fehlen natürlich auch nicht.

Fazit: Die Halbstaffel-Strategie hinterlässt zwar ein recht mulmiges Gefühl, aber der Inhalt versöhnt schnell wieder. Die DVDs werden in schicken SlimCases präsentiert und jede Folge bietet Spaß, der auch nach mehrmaligem Anschauen erhalten bleibt. Es steht also nichts im Wege, um eine neue Serie in die geliebte Sammlung aufzunehmen.

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