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Otto Waalkes „Ottobiografie“ erschienen!

Otto Waalkes hat es sich nicht nehmen lassen seine Biografie zu veröffentlichen. Das Clou, die Hörbuchfassung liest er selbst! Sie ist ab heute erhältlich.

Ein kleiner Vorgeschmack von Random House Audio via Facebook:



Das Hörbuch gibt es…
– bei Audible
als CD

Lieber selber lesen? Kein Problemm, das Buch ist erschienen:
– als Buch
– als Kinddle-Version

Quelle: HörNews.de

Wolfgang Völz verstorben

Wolfgang Völz ist – wie jetzt durch die Berlinerpresse bekannt wurde – am 2. Mai im Alter von 87 Jahren gestorben. Vor allem Kindern ist er wohl als „Kapitän Blaubär“ ein Begriff. Der Lügenbär wurde zur Kultfigur, obwohl Völz eigentlich Berliner war, hat er den Blaubär so authentisch angelegt, das einige später glaubten er sei Hamburger.

Sein Zuhause waren alle Felder der Schauspielerei. Theater, Film, Synchron und natürlich auch im Hörspiel. Er war in „Edgar Wallace“-Filme zu sehen und auch in der deutschen SF-Kultserie „Orion“. Im Synchron sprach er viele Darsteller, oft auch in Serien. Er lieh Dana Elcar als Pete Thornton – in der original „MacGyver“-Serie – seine Stimme, zuvor auch Dominic Santana in „Airwolf“, die Rolle hat er in den späten 90ern auch noch mal für die gleichnamigen EUROPA-Hörspiele übernommen.

Im Studio EUROPA war er aber auch für viele andere Rollen, wie z. B. in „Die drei ???“ als Peters Großvater im Einsatz. Unvergessen auch als Majestix in den Asterix-Hörspielen von Europa. In der kurzlebigen Europa-Serie „LEGO Piraten“ (die Neuauflage heißt: Piraten der Meere) mimte er einen raubeinigen, aber liebenswerten Piratenkaptain. Für „Maritim“ übernahm er – bis vor kurzem – noch die Rolle des „Otto“, den er zuvor schon in den 80er Jahren in „Cpt. Future“ gesprochen hat. Seine Kinder sind ebenfalls im Synchron und Hörspiel zu hören. Während Rebecca Völz leider fast in der Versenkung verschwunden ist, ist sein Sohn Benjamin Völz als Stimme von Stars wie James Spader und David Duchovny ein Begriff.

Herr Völz hinterlässt eine große Lücke. Allen Freunden ,Bekannten und Angehörigen wünschen wir alles Gute und viel Kraft um den Verlust verschmerzen zu können.

Ein Beitrag vom ZDF, zum 85jährigen Geburtstag:

Thomas Petruo überraschend verstorben

Der berliner Schauspieler Thomas Petruo ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Dies teilte seine Tochter Vanessa, über dessen eigener Facebook-Seite, mit. Die Stimme von „Plankton“ (Spongebob) und „Biff Tannen“ (Zurück in die Zukunft) verstarb bereit am 13. April im Krankenhaus. Kinder der 80er Jahre haben ihn vielleicht sogar auch als „Cody Allen“ in „Trio mit vier Fäusten“ im Ohr. Im kommerziellen Hörspiel war er vor allem in den letzten Jahren aktiv, z. B. in „Perry Rhodan: Plejaden“ den Lenny Hestis. Als guter Dialogbuch-Schreiber hat er sich ebenfalls in Synchronprojekten einen Namen gemacht. Neben seiner professionellen Art begeisterte Thomas Petruo aber auch als liebenswerter, interessierter Mensch.

Wir wünschen allen Freunden und Hinterbliebenen viel Kraft um den Verlust zu verschmerzen!

Quelle: Vanessa Petruo via Facebook-Seite ihres Vaters

NCIS bekommt 16. Staffel! (TV)

Die beliebteste Krimiserie der Welt wird auch in der kommenden US-Season nicht fehlen. CBS hat „NCIS“ (auf Sat.1 als „Navy CIS“ im Programm) für das 16. Jahr grünes Licht erteilt. Hauptrolle Mark Harmon hat erneut einen Zwei-Jahres-Deal unterzeichnet. Neben seiner Tätigkeit als Hauptrolle, ist er auch weiterhin einer der Ausführenden Produzenten der 3 existierenden NCIS-Serien (NCIS, NCIS: Los Angeles und NCIS: New Orleans). Es ist daher davon auszugehen, das es ein 17. Jahr ebenfalls geben wird, sollten die Quoten stabil bleiben. Während Paule Parette (Abby) in der 15. Season aussteigen wird, bleiben – von der Originalcrew – Mark Harmon (Gibbs) und David McCallum (Ducky) weiter an Bord. Neuzugänge Maria Bello und Wilmer Valderrama haben bereits letztes Jahr einen 3-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Es bleibt spannend wie lang die Serie noch das Vertrauen genießt, denn mittlerweile ist sie auf Platz 3, statt zuvor jahrelang Platz 1 in Amerika. Der weltweite Erfolg gibt ihr aber dennoch einen großen Vertrauensvorsprung.

Quelle: div. US-Medien / CBS auf Facebook

CW verlängert Superhelden-Serien

„The CW“, das amerikanische TV-Zuhause für zahlreiche beliebte Serien, hat deren Fortführung bekanntgegeben. Fans von „Arrow“, „The Flash“, „Legends of Tomorrow“ und „Supergirl“ können sich auf weitere Abenteuer freuen. Die genannten Serien wurden, zusammen mit anderen, verlängert und haben grünes Licht für die 2018/2019-Season.

Jon Favreau als Showrunner für „Star Wars“ verpflichtet

Schauspieler und Produzent Jon Favreau ist von Lucasfilm als Showrunner (Ausführender Produzent) einer geplanten Live-Action-Serie von „Star Wars“ verpflichtet worden. Er wird auch als Drehbuchautor und Schöpfer eingesetzt. Die neue Serie wird, ähnlich wie „Star Trek: Discovery“ (CBS/Netflix), exklusiv für die geplante Disney-Streaming-Plattform entwickelt. „Ich könnte nicht begeisterter sein, das Jon zugestimmt hat mit uns zu Arbeiten“, meint Kathleen Kennedy (Geschäftsführung, Lucasfilm). Favreau ist kein unbekannter. Die Zusammenarbeit mit Disney reicht bereits über ein Jahrzehnt zurück. Er führte für Marvel (ebenfalls Disney) in Iron Man und Iron Man 2 Regie und begleitet deren Iron Man und Avanger-Filme als Ausführender Produzent. Wann die Arbeiten an der Serie starten ist allerdings nicht verraten worden. Zunächst wird ein Live-Action-Film zu „Der König der Löwen“ entwickelt, der für einen Kinostart in 2019 vorgesehen ist. Da Disney bereits angekündigt hat, seine Streamingplattform 2020 zu starteten, scheint es nur logisch, das zum Start der Streamingplattform, auch die Star Wars-Serie starten wird.

Quelle:
Star Wars.com: Jon Favreau to executive live Action Star Wars-Series

Ulrich Pleitgen verstorben

Ulrich Pleitgen ist tot. Der beliebte Schauspieler, der durch Theater, TV und natürlich dem Hörspiel bekannt geworden ist, verstarb am 21.02. im Alter von 71 Jahren an Herzversagen. Im Fernsehen konnte er u. a. als Apotheker in „Familie Dr. Kleist“ gesehen werden. In früheren Jahren mimte er einen Kommissar in „K3 – Kripo Hamburg“. Aber das ist nur eine kleine Auswahl seines Schaffens. Er spielt in zahlreichen Produktionen mit, die 1981-2015 produziert wurden.

Im kommerziellen Hörspiel begeisterte er in der Serie „Edgar Allan Poe“, wo er einen Mann spielte, der nach seiner wahren Identität suchte.

Wir wünschen allen Hinterbliebenen und Freunden viel Kraft und Stärke, um mit den plötzlichen Verlust umgehen zu können!

Christian Rode ist tot

Christian Rode ist vergangenes Wochenende, im Alter von 81 Jahren, gestorben. Dies meldet u. a. seine Agentur und andere Quellen. Der Hamburger, der beim legänderen Gustav Gründgens lernte, konnte auf einer über 50jährigen Erfahrung zurückgreifen. Keine Rolle war ihm zu schade. Von kleinen bis zu großen Rollen war alles dabei. Besonders im kommerziellen Hörspiel und im Synchron wurde er gern eingesetzt.

Auszug aus dem Synchronbereich:
1984–1986: Paul Guers in Allein gegen die Mafia als Professor Gianfranco Laudeo
1986–1988: Jim McMullan in Dallas als Senator Andrew Dowling
1997–2002: Barry Bostwick in Chaos City als Bürgermeister Randall Winston
2007–2008: Dennis Farina in Law & Order als Det. Joe Fontana
2011–2014: Hector Elizondo in Grey’s Anatomy als Carlos Torres

Auszug aus dem Hörspielbereich:
– Gastrollen in „Die drei ???“ (Europa-Hörspiele)
– Beast-Men in „Masters of the Universe“ (Europa-Hörspiele)
– Edgar Wallace „Das indische Tuch“ (Titania Medien)
– Sherlock Holmes (Maritim)
– Sherlock Holmes: Die neuen Fälle (Romantruhe Audio)

Ein Interview mit Christian Rode von den MediaPaten:

„The Orville“ startet auf ProSieben

Die Science-Fiction-Comedy „The Orville“, von und mit Seth MacFarlane wird am 27.02. um 20:15 Uhr auf ProSieben Deutschlandpremiere feiern. Hier wird bewusst auf einen prominenten Sendeplatz gesetzt, denn zuvor liefen dort „Die Simpsons“. Es soll die komplette 1. Staffel gezeigt werden. Sie besteht aus 12 Episoden. Bei Gastrollen wurde sich – für die deutsche Version – besonders Mühe gegeben. Alle bekannten Schauspieler, die dort kurz auftauchen, sollen nach Möglichkeit die Originalstimme haben. Bei MacFarlane hat sich ProSieben allerdings dagegen entschieden und einen Sprecher gewählt, der ihn noch nie gesprochen hat.

Kommentar:
Die Serie wurde in Deutschland und in Amerika von Fans, die bereits die US-Version gesehen haben, als „Besser als das neue Star Trek“ für gut befunden. Wir haben haben zwar noch keinen Blick auf die deutsche Version geworfen, doch sprechen eine Empfehlung aus: Sich nicht vom recht platten Pilot in die Irre führen lassen. Die Serie entwickelt sich und ist bereits ab der dritten Folge sehr gut. Sie schafft einen guten Ausgleich zwischen recht einfachen Humor und durchaus interessanten, normalen Geschichten.

CBS bestellt Reboot von „Magnum“ & „Cagney & Lacey“

CBS ist von den bisherigen Reboot-Erfolgen begeistert. Es wundert daher wenig, das weitere Reboots von 80er Jahre Perlen versucht werden. Peter Lenkov, der Macher hinter dem neuen „MacGyver“ und dem Reboot von „Hawaii Five-0“ wurde beauftragt „Magnum“ und „Cagney & Lacey“ als Serie wiederzubeleben. Im Falle von „Magnum“ ändert sich der Titel von „Magnum, P. I.“ (80er Jahre Serie) in „Magnum PI“, wohl bewusst um die Serien zu unterscheiden. Genau wie „MacGyver“ werden beide Serien in der heutigen Gegenwart spielen. Während die beiden Polizistinen nicht mehr in New York, sondern in Los Angeles ermitteltn sollen, wird bei Magnum nur seine Millitärvergangenheit verändert. Statt in Vietnam soll er als Afganistan-Veteran auftreten. Neben diesen den „Pilotfilmen“ der beiden populären Serien wurden vier weitere Pilotfilme für andere Projekte bestellt.

Quelle: Variety.com