Archiv für HD/Stream

Virtuell: Star Trek – Day

Wie die offizielle Seite StarTrek.com vermeldet, wird ein kostenloser, virtueller Star Trek-Fantag stattfinden. Der Star Trek – Day ist am 8. September 2020 und wird Diskussionsrunden (Panels) zu allen Serien bieten. Ein gelugnener Werbetrailer macht bereits jetzt neugierig. Auf der offiziellen Seite kann auch bereits der Programmablauf angesehen werden. Das Event findet in Englisch statt.

Was? Viruteller Kongress
Wo? StarTrek.com/day
Wann? am 8. September 2020

Quelle: StarTrek.com

Star Wars: The Mandalorian – Staffel 2 startet bald!

Lucasfilm hat den Start von „Star Wars: The Mandalorian – Staffel 2“ bekanntgegeben. Im Oktober 2020 geht die beliebte Science-Fiction-Serie, um einen Kopfgeldjäger im Star-Wars-Universum, auf Disney+ in die zweite Runde. Wie zuvor, wird jede Woche eine weitere Folge der zusammenhägnenden Geschichte bereitgestellt.

Quelle: Disney auf Facebook

Disney: Neuer Name für 20th Century Fox Television

Disney, die Anfang des Jahres das Filmstudio „20th Century Fox“ in „20th Century Studios“ umtaufte, wird jetzt auch eine Namensänderungen der gleichnamigen TV-Studios umsetzen. Dies ist ein Teil einer Vereinbarung, die nach dem Kauf der TV und Kinosparte getroffen wurde, um nicht mit dem „neuen“ Fox-Sender (News und Sport) verwechselt zu werden, die nach wie vor in alter Hand liegen. 20th Century Fox Television wird in „20th Television“ umbenannt.

Star Trek: Discovery im Herbst?

CBS All Access hat das langersehnte Startdatum der 3. Staffel von Star Trek: Discovery bekanngegeben. Die SF-Serie wird um 13 Folgen erweitet und ab Oktober in den USA fortgesetzt. Netflix, die für Deutschland die Streaming-Verbreitung durchführen, hat sich noch nicht offiziell geäußert. Es ist aber anzunehmen, das auch hier im Oktober 2020 neue Abenteuer bereitgestellt werden.

Quelle: CBS All Access

CBS hat alle NCIS-Serien verlängert

CBS hat es sich – trotz Viren-Krise in der Branche – nicht nehmen lassen ihre Zugpferde um ein weiteres Jahr zu verlängern. Alle NCIS-Serien sind verlängert worden, das heißt im Klartext:
  • NCIS (dt. Navy CIS)
  • NCIS: Los Angeles
  • NCIS: New Orleans
Es wurden ebenfalls auch die Verträge der jeweiligen Hauptdarsteller verlängert.

Bestätigt: Star Trek – Strange New Worlds


Seit Cpt. Pike in Star Trek: Discovery zu sehen war, wollten Fans eine Spin-Off-Serie mit genau dieser Figur. CBS All Access hat zugehört und heute offiziell die nächste Star Trek-Serie „Star Trek: Strange New Worlds“ angekündigt. Die Hauptrollen werden, wie von den Gastauftritten gewohnt: Anson Mount (Pike), Rebecca Romijn (Number One) und Ethan Peck (Spock) sein. Die erste Folge der Serie wird von Akiva Goldsman (Idee: Akiva Goldsman, Alex Kurtzman and Jenny Lumet) geschrieben. Wie alle aktuellen Serien, wird auch die neue mit Pike über ein Streamingdienst laufen und nicht im klassischen TV. Wann es los geht wurde nicht mitgeteilt.

Quelle: CBS All Access

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“ (Et in Arcadia Ego, Part 1)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan, Brent Spiner
Drehbuch: Michael Chabon & Ayelet Waldman
Drehbuch-Entwicklung: Michael Chabon & Ayelet Waldman & Akiva Goldsman
Regie: Akiva Goldsman
Dauer: 45:00 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 19. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 20. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und seine Crew erreichen ihr Ziel. Der Planet beherbergt die letzten synthetischen Lebensformen, die nach Datas Vorbild erschaffen wurden. Nach einer herzlichen Begrüßung wird aber schnell klar, das die Überlebenden nicht an eine friedliche Lösung, oder gar an Flucht, denken…

Die Autoren bieten erneut eine Geschichte, die ganz nett anzuschauen ist, aber keinen klaren Spannungsbogen bietet. Vieles ist auch richtig unlogisch, wie z. B. das 7 of 9 sich freut Picard zu sehen, obwohl sie sich im Grunde kaum kennen. Der Gastauftritt von Brent Spiner, könnte eine clevere Wendung im letzten Teil parat halten, aber da die bisherigen Drehbücher eher durch Ideenlosigkeit geprägt sind, ist wohl nicht damit zu rechnen. Ist der vermeintliche Sohn vielleicht doch Lore? Datas bösartiger Zwillingsbruder? Seine Gestik und die Art, wie er mit Picard im Original spricht, lassen diesen Gedankengang durchaus zu. In der Synchronisation werden die Feinheiten leider nicht beachtet und die Figur geradezu liebenswert zum besten gegeben, während im Original ein gefährlicher Unterton wahrzunehmen ist.

Die Darsteller sind gut, aber im Grunde passiert wieder nur eine Handlung, die nach Schema-F abgehandelt wird. Erneut wird Picard nicht ernst genommen. Hoffnung sucht der Zuschauer vergebens. Ein spannendes Ende sorgt aber dafür, das auch die letzte Folge der Staffel eingeschaltet wird.

Fazit: Nett, mehr nicht. Es fehlt ein klarer Spannungsbogen. Die guten Darsteller und die Neugier sorgen dafür, das überhaupt eingeschaltet wird. Momente, die im Gedächtnis bleiben, sucht der Zuschauer vergebens.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 8 „Bruchstücke“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 8 „Bruchstücke“ (Broken Pieces)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan als 7 of 9
Drehbuch: Michael Chabon
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 55:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 12. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 13. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und die Crew erfahren wohin die Reise als nächstes geht und das eines der Besatzungsmitglieder als Spion fungierte. Währenddessen geschehen auf dem Borg-Kubus abscheuliche Taten…

Die Serie erleidet mit dieser Folge erneut eine Art Tiefpunkt. Es gelingt den Autoren nicht ein homogenes, spannendes Werk zu zaubern. Die Protagonisten hängen immer hinter dem Zuschauer hinterher. Während die Zuschauer Erkenntnisse wissen, rätseln die Akteure noch. Das ist alles andere als spannend, sondern recht langweilig. Es hilft auch nicht gleich zu Anfang wieder auf unnötige Splaterszenen zu wechseln, oder Jeri Ryan als Überraschungsgast. Das Picard erneut als Mann dargestellt wird, der grundsätzlich nicht weiß, wohin die Reise geht, ist auch keine gute Entscheidung. Was bleibt, ist ein verwirrter, vielleicht auch verärgerter Zuschauer…

Fazit: Kein Niveau, keine Spannung. Die Neugier, über das kommende Ende der Geschichte, wird allerdings erfolgreich geweckt.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 7 „Nepenthe“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 7 „Nepenthe“ (Nepenthe)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jonathan Frakes als Will Riker
Guest Stars: Marina Sirtis als Diana Troi, Jonathan del Arco als Hugh u. a.
Drehbuch: Samantha Humphrey und Michael Chabon
Regie: Doug Aarniokoski
Dauer: 58:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 5. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 6. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
In der 7. Folge sehen wir wohin Picard und Soji gekommen sind. Sie befinden sich auf „Nepenthe“, einen Planeten, der zugleich auch der Namensträger der Episode ist. Auf ihn leben die Rikers und zögern nicht ihren alten Freund Hilfe anzubieten. Sie werden dort mehr als herzlich empfangen, weniger herzlich geht es auf der anderen Seite dem Borgkubus zu, denn die Remulaner wollen Antworten…

Die Geschichte bietet Licht und Schatten. Für Fans der ersten Stunde bietet es schöne Momente, denn das Wiedersehen zwischen Picard und seinem ehemaligen ersten Offizier ist wirklich sehr gut gelungen. Auf der anderen Seite ist das Verhalten der Remulaner nicht sehr logisch. Wozu Leute unsinnig quälen, wenn längst ein anderer die Verfolgung aufgenommen hat, weil es einen versteckten Sender gibt. Überhaupt ist die Liebe zur Gewalt mal wieder vorhanden. Warum? Früher ging es doch auch ohne überflüssige Gewalt und Mord?! Die Handlung ist dadurch nervenaufreibender, aber gute Autoren könnten auch ohne diese Details Spannung erzeugen.

Die Synchronisation erfreut durch die gute Auswahl der Stimmen und eine natürliche Sprache. Die Serie bleibt aber ihrer Eigenart treu, dass sich treue Freunde siezen, wie es – bis auf „Enterprise“ – in allen Star Trek-Serien der Fall ist. Das sich Leute im privaten siezen, die sichtlich befreunden sind, darf stark bezweifelt werden… – Die Bearbeitung macht dies aber schnell wieder gut und zwar mit der richtigen Besetzung: Marina Siritis hat ihre gewohnte Stimme (Eva Kryll) aus den ersten 4. Staffeln und den Kinofilmen. Jonathan Frakes geht es nicht anders, auch er hat seine Stimme (Detlef Bierstedt), die er in den „Next-Generation“-Staffeln hatte.

Im Großen und Ganzen gibt es also schlechte und gute Momente. Wie eine Star Trek-Serie fühlt sich die Serie nach wie vor nicht an, aber eine gute „einmal ansehen“-Unterhaltung ist durchaus vorhanden.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“ (The Impossible Box)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Guest-Star: Jonathan del Arco als Hugh
Drehbuch: Nick Zayas
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 54:18 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 27. Februar 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 28. Februar 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Nach vielen mittelmäßigen Folgen und der Letzten, mit einer Liebe zum Zeigen von Selbstjustiz und einer Splatterszene, überrascht die 6. Episode mit einem guten Tempo, glaubwürdigen Dialogen und einer durchaus spannenden Handlung. Der Autor schafft es alle Figuren einzubinden, ohne das es zwanghaft wirkt. Der Anfang entäuscht, denn der Mord, aus der letzten Folge, der an Bord des Schiffes getätigt wurde, wird nicht groß untersucht und es reicht das Wort der einzigen Person, die zum Ableben beim Opfer war. Zwei kleine, eher überflüssige Szenen mögen auch nicht so recht überzeugen. Der weitere Verlauf tröstet über diesen eher peinlichen Anfang hinweg. Ein Höhepunkt ist ohne Zweifel alles, was auf dem Borg-Kubus geschieht und das Zusammentreffen zwischen Hugh und Picard.

Wer nicht alle Folgen von „The Next Generation“ kennt, der ist gut beraten, die Folge „Ich bin „Hugh““ zu sehen. Sie ist in der 5. Staffel, die es auf DVD und Blu-ray gibt, enthalten und zeigt die erste Begegnung dieser Figur. Die Freude und Verbundenheit, zwischen Hugh und Picard, werden mit diesem Vorwissen deutlich greifbarer.

Neben der gelungenen Handlung überzeugen auch die Effekte und ganz besonders die Musik. Das die Folge etwas länger ist als üblich, ist ebenfalls nicht zu ihrem Schaden.

Fazit: Die bisher beste Folge innerhalb der 10teiligen ersten Staffel.