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Star Trek: Discovery im Herbst?

CBS All Access hat das langersehnte Startdatum der 3. Staffel von Star Trek: Discovery bekanngegeben. Die SF-Serie wird um 13 Folgen erweitet und ab Oktober in den USA fortgesetzt. Netflix, die für Deutschland die Streaming-Verbreitung durchführen, hat sich noch nicht offiziell geäußert. Es ist aber anzunehmen, das auch hier im Oktober 2020 neue Abenteuer bereitgestellt werden.

Quelle: CBS All Access

CBS hat alle NCIS-Serien verlängert

CBS hat es sich – trotz Viren-Krise in der Branche – nicht nehmen lassen ihre Zugpferde um ein weiteres Jahr zu verlängern. Alle NCIS-Serien sind verlängert worden, das heißt im Klartext:
  • NCIS (dt. Navy CIS)
  • NCIS: Los Angeles
  • NCIS: New Orleans
Es wurden ebenfalls auch die Verträge der jeweiligen Hauptdarsteller verlängert.

Bestätigt: Star Trek – Strange New Worlds


Seit Cpt. Pike in Star Trek: Discovery zu sehen war, wollten Fans eine Spin-Off-Serie mit genau dieser Figur. CBS All Access hat zugehört und heute offiziell die nächste Star Trek-Serie „Star Trek: Strange New Worlds“ angekündigt. Die Hauptrollen werden, wie von den Gastauftritten gewohnt: Anson Mount (Pike), Rebecca Romijn (Number One) und Ethan Peck (Spock) sein. Die erste Folge der Serie wird von Akiva Goldsman (Idee: Akiva Goldsman, Alex Kurtzman and Jenny Lumet) geschrieben. Wie alle aktuellen Serien, wird auch die neue mit Pike über ein Streamingdienst laufen und nicht im klassischen TV. Wann es los geht wurde nicht mitgeteilt.

Quelle: CBS All Access

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“ (Et in Arcadia Ego, Part 1)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan, Brent Spiner
Drehbuch: Michael Chabon & Ayelet Waldman
Drehbuch-Entwicklung: Michael Chabon & Ayelet Waldman & Akiva Goldsman
Regie: Akiva Goldsman
Dauer: 45:00 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 19. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 20. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und seine Crew erreichen ihr Ziel. Der Planet beherbergt die letzten synthetischen Lebensformen, die nach Datas Vorbild erschaffen wurden. Nach einer herzlichen Begrüßung wird aber schnell klar, das die Überlebenden nicht an eine friedliche Lösung, oder gar an Flucht, denken…

Die Autoren bieten erneut eine Geschichte, die ganz nett anzuschauen ist, aber keinen klaren Spannungsbogen bietet. Vieles ist auch richtig unlogisch, wie z. B. das 7 of 9 sich freut Picard zu sehen, obwohl sie sich im Grunde kaum kennen. Der Gastauftritt von Brent Spiner, könnte eine clevere Wendung im letzten Teil parat halten, aber da die bisherigen Drehbücher eher durch Ideenlosigkeit geprägt sind, ist wohl nicht damit zu rechnen. Ist der vermeintliche Sohn vielleicht doch Lore? Datas bösartiger Zwillingsbruder? Seine Gestik und die Art, wie er mit Picard im Original spricht, lassen diesen Gedankengang durchaus zu. In der Synchronisation werden die Feinheiten leider nicht beachtet und die Figur geradezu liebenswert zum besten gegeben, während im Original ein gefährlicher Unterton wahrzunehmen ist.

Die Darsteller sind gut, aber im Grunde passiert wieder nur eine Handlung, die nach Schema-F abgehandelt wird. Erneut wird Picard nicht ernst genommen. Hoffnung sucht der Zuschauer vergebens. Ein spannendes Ende sorgt aber dafür, das auch die letzte Folge der Staffel eingeschaltet wird.

Fazit: Nett, mehr nicht. Es fehlt ein klarer Spannungsbogen. Die guten Darsteller und die Neugier sorgen dafür, das überhaupt eingeschaltet wird. Momente, die im Gedächtnis bleiben, sucht der Zuschauer vergebens.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 8 „Bruchstücke“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 8 „Bruchstücke“ (Broken Pieces)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan als 7 of 9
Drehbuch: Michael Chabon
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 55:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 12. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 13. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und die Crew erfahren wohin die Reise als nächstes geht und das eines der Besatzungsmitglieder als Spion fungierte. Währenddessen geschehen auf dem Borg-Kubus abscheuliche Taten…

Die Serie erleidet mit dieser Folge erneut eine Art Tiefpunkt. Es gelingt den Autoren nicht ein homogenes, spannendes Werk zu zaubern. Die Protagonisten hängen immer hinter dem Zuschauer hinterher. Während die Zuschauer Erkenntnisse wissen, rätseln die Akteure noch. Das ist alles andere als spannend, sondern recht langweilig. Es hilft auch nicht gleich zu Anfang wieder auf unnötige Splaterszenen zu wechseln, oder Jeri Ryan als Überraschungsgast. Das Picard erneut als Mann dargestellt wird, der grundsätzlich nicht weiß, wohin die Reise geht, ist auch keine gute Entscheidung. Was bleibt, ist ein verwirrter, vielleicht auch verärgerter Zuschauer…

Fazit: Kein Niveau, keine Spannung. Die Neugier, über das kommende Ende der Geschichte, wird allerdings erfolgreich geweckt.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 7 „Nepenthe“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 7 „Nepenthe“ (Nepenthe)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jonathan Frakes als Will Riker
Guest Stars: Marina Sirtis als Diana Troi, Jonathan del Arco als Hugh u. a.
Drehbuch: Samantha Humphrey und Michael Chabon
Regie: Doug Aarniokoski
Dauer: 58:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 5. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 6. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
In der 7. Folge sehen wir wohin Picard und Soji gekommen sind. Sie befinden sich auf „Nepenthe“, einen Planeten, der zugleich auch der Namensträger der Episode ist. Auf ihn leben die Rikers und zögern nicht ihren alten Freund Hilfe anzubieten. Sie werden dort mehr als herzlich empfangen, weniger herzlich geht es auf der anderen Seite dem Borgkubus zu, denn die Remulaner wollen Antworten…

Die Geschichte bietet Licht und Schatten. Für Fans der ersten Stunde bietet es schöne Momente, denn das Wiedersehen zwischen Picard und seinem ehemaligen ersten Offizier ist wirklich sehr gut gelungen. Auf der anderen Seite ist das Verhalten der Remulaner nicht sehr logisch. Wozu Leute unsinnig quälen, wenn längst ein anderer die Verfolgung aufgenommen hat, weil es einen versteckten Sender gibt. Überhaupt ist die Liebe zur Gewalt mal wieder vorhanden. Warum? Früher ging es doch auch ohne überflüssige Gewalt und Mord?! Die Handlung ist dadurch nervenaufreibender, aber gute Autoren könnten auch ohne diese Details Spannung erzeugen.

Die Synchronisation erfreut durch die gute Auswahl der Stimmen und eine natürliche Sprache. Die Serie bleibt aber ihrer Eigenart treu, dass sich treue Freunde siezen, wie es – bis auf „Enterprise“ – in allen Star Trek-Serien der Fall ist. Das sich Leute im privaten siezen, die sichtlich befreunden sind, darf stark bezweifelt werden… – Die Bearbeitung macht dies aber schnell wieder gut und zwar mit der richtigen Besetzung: Marina Siritis hat ihre gewohnte Stimme (Eva Kryll) aus den ersten 4. Staffeln und den Kinofilmen. Jonathan Frakes geht es nicht anders, auch er hat seine Stimme (Detlef Bierstedt), die er in den „Next-Generation“-Staffeln hatte.

Im Großen und Ganzen gibt es also schlechte und gute Momente. Wie eine Star Trek-Serie fühlt sich die Serie nach wie vor nicht an, aber eine gute „einmal ansehen“-Unterhaltung ist durchaus vorhanden.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“ (The Impossible Box)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Guest-Star: Jonathan del Arco als Hugh
Drehbuch: Nick Zayas
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 54:18 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 27. Februar 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 28. Februar 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Nach vielen mittelmäßigen Folgen und der Letzten, mit einer Liebe zum Zeigen von Selbstjustiz und einer Splatterszene, überrascht die 6. Episode mit einem guten Tempo, glaubwürdigen Dialogen und einer durchaus spannenden Handlung. Der Autor schafft es alle Figuren einzubinden, ohne das es zwanghaft wirkt. Der Anfang entäuscht, denn der Mord, aus der letzten Folge, der an Bord des Schiffes getätigt wurde, wird nicht groß untersucht und es reicht das Wort der einzigen Person, die zum Ableben beim Opfer war. Zwei kleine, eher überflüssige Szenen mögen auch nicht so recht überzeugen. Der weitere Verlauf tröstet über diesen eher peinlichen Anfang hinweg. Ein Höhepunkt ist ohne Zweifel alles, was auf dem Borg-Kubus geschieht und das Zusammentreffen zwischen Hugh und Picard.

Wer nicht alle Folgen von „The Next Generation“ kennt, der ist gut beraten, die Folge „Ich bin „Hugh““ zu sehen. Sie ist in der 5. Staffel, die es auf DVD und Blu-ray gibt, enthalten und zeigt die erste Begegnung dieser Figur. Die Freude und Verbundenheit, zwischen Hugh und Picard, werden mit diesem Vorwissen deutlich greifbarer.

Neben der gelungenen Handlung überzeugen auch die Effekte und ganz besonders die Musik. Das die Folge etwas länger ist als üblich, ist ebenfalls nicht zu ihrem Schaden.

Fazit: Die bisher beste Folge innerhalb der 10teiligen ersten Staffel.

Die Simpsons werben für Disney+

Die berühmteste Zeichentrick-Familie der Welt wirbt für den kommenden Streamingdienst Disney+. Dies wurde in den USA zuvor auch gemacht, allerdings bekommen wir in Deutschland einen anderen Werbepsot, natürlich mit den Originalstimmen! „The Simpsons“ gehören seit dem Kauf von 20th Century Fox (jetzt 20th Century Studios genannt) zum Disneykonzern. Alle bisherigen Staffeln werden auf Disney+ zu sehen sein!

Der deutsche Simpsons-Disney+ – Spot:

ProSieben bringt „Star Wars-Premieren“

ProSieben darf am 22. März um 20:15 die erste Folge der Streamingserie Star Wars: The Mandalorian zeigen. Disney nutzt die Premiere natürlich um ordentlich neugierig zu machen, denn alle anderen Folgen wird es nur im eigenen Streamingdienst „Disney+“ zu sehen geben! Direkt im Anschluss zeigt der Sender die Free-TV-Premiere des umstrittenen 8. Kinofilms „Star Wars: Die letzten Jedi“ um 20:50 Uhr.

Wer vom Micky-Mouse-Konzern und seinen Produktionen nicht genug bekommen kann, sollte schon jetzt ein Abo abschließen, denn bis zum Start gibt es ein Vorzugspreis, allerdings nur, wenn sich die Interessenten ein ganzes Jahr bindet.

The Mandalorian – der deutsche Trailer:

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 5 „Keine Gnade“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 5 „Keine Gnade“ (Stardust City Rag)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special-Guest: Jeri Ryan als 7 of 9
Drehbuch: Kristen Beyer
Regie: Jonathan Frakes
Dauer: 45:08 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 20. Februar 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 21. Februar 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Je nachdem, was der Zuschauer erwartet, kommt mit der 5. Episode die wohl bisher schlechteste Folge der Serie daher. Schlecht, aber nur, wenn der Zuschauer echte Star-Trek-Unterhaltung erwartet. Gleich zu Anfang gibt es eine recht detaillierte Folterszene und im späteren Verlauf kommt es auch noch zur Selbstjustiz mit einem erfolgreichen Racheakt. Ist das Star Trek? Mit Sicherheit nicht! Wer mit dieser Richtungsänderung kein Problem hat, wird sich vermutlich gut unterhalten fühlen. Die Geschichte selbst kommt nicht wirklich richtig in Gang. Der Inhalt reicht im Grunde für 20 Minuten, doch das Geschehen wird durch Rückblenden und hin und her Springen zu verschiedenen Szenen gute gefüllt. Ein kleines Schmankerl ist auf jeden Fall der Gastauftritt von Jeri Ryan als 7of9. Jedoch wird ihre Figur so finster und hasserfüllt eingesetzt, das es schwerfällt mit der „neuen“ Seven zurechtzukommen. Eine Wendung am Ende sorgt für fragende Blicke. Eine Person, von der niemand rechnet, das sie einen Mord begeht, begeht einen.

Das Drehbuch ist einen Hauch besser. Die Dialoge wirken natürlich und nicht gewollt auf cool getrimmt. Im Gegensatz zu den bisherigen Folgen machen wir keinen Abstecher zum Forschungsobjekt. In der Synchronisation wurden einige holprige Dialoge verbessert. Picard spricht zum Beispiel von einem „Anruf“, obwohl er gefunkt hatte. Dies wird in deutsch nicht 1:1 umgesetzt, sondern sinnvoll übersetzt. Jeri Ryan hat ihre Originalstimme aus „Star Trek: Voyager“. Anke Reitzenstein hat keine Probleme nach so vielen Jahren den richtigen Ton zu finden. Seven wirkt von der Betonung wie früher.

Die Regie ist gut, erneut sorgt Jonathan Frakes für ein stimmiges Gesamtbild. Warum aber überinflationär auf Lensflares gesetzt wird und der Zuschauer mehrmals vom Gegenlicht geblendet werden muß, verstehen wohl nur die neuen Macher…

Fazit: Die Episode hat eine sehr destruktive finstere Haltung. Für Fans der 90er Jahre-Serien nicht unbedingt gute Unterhaltung. Wer mit dieser Art zurechtkommt, wird passabel unterhalten. Die Folge hat ein gutes Tempo, aber nur wenig wichtigen Inhalt.