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Übernahmen, Übernahmen

In Moment rumpelt und pumpelt es wieder in den US-Studios der großen bekannten Verdächtigen. Während VIACOM (Paramount Pictures) und CBS überlegen wieder zu fusionieren, geht es bei anderen voran. Der große Telekommunikationsriese „AT & T“ hat nach langem hin und her grünes Licht für die Übernahme von Warner Bros. (CNN / Warner Bros.) bekommen. Damit sind die weichen gestellt und das bekannte Studio hinter Hits wie Buchs Bunney, Lethal Weapon und Herr der Ringe bekommt eine neuen Mutterkonzern. Die Konkurrenz schaut nicht zu und versucht ebenfalls ihren Wert zu steigern. Comcast, der Mutterkonzern von Universal Pictures hat das Übernahmeangebot von Walt Disney – für 21st Century Fox (20th Century Fox) – überboten. Experten bewerten dies aber nicht als eine Niederlage für Disney, denn schon ein Mal hat Comcast ein höheres Gebot für Fox unterbreitet, war aber bei den Aktionären abgeblitzt, da diese Kartellschwierigkeiten befürchteten. Welche wirklichen Veränderungen in der Hollywood-Filmlandschaft dadurch entstehen bleibt abzuwarten, meißt ändert sich für den Zuschauer nichts, außer das die Besitzer der Studios andere Leute sind.

CW verlängert Superhelden-Serien

„The CW“, das amerikanische TV-Zuhause für zahlreiche beliebte Serien, hat deren Fortführung bekanntgegeben. Fans von „Arrow“, „The Flash“, „Legends of Tomorrow“ und „Supergirl“ können sich auf weitere Abenteuer freuen. Die genannten Serien wurden, zusammen mit anderen, verlängert und haben grünes Licht für die 2018/2019-Season.

Jon Favreau als Showrunner für „Star Wars“ verpflichtet

Schauspieler und Produzent Jon Favreau ist von Lucasfilm als Showrunner (Ausführender Produzent) einer geplanten Live-Action-Serie von „Star Wars“ verpflichtet worden. Er wird auch als Drehbuchautor und Schöpfer eingesetzt. Die neue Serie wird, ähnlich wie „Star Trek: Discovery“ (CBS/Netflix), exklusiv für die geplante Disney-Streaming-Plattform entwickelt. „Ich könnte nicht begeisterter sein, das Jon zugestimmt hat mit uns zu Arbeiten“, meint Kathleen Kennedy (Geschäftsführung, Lucasfilm). Favreau ist kein unbekannter. Die Zusammenarbeit mit Disney reicht bereits über ein Jahrzehnt zurück. Er führte für Marvel (ebenfalls Disney) in Iron Man und Iron Man 2 Regie und begleitet deren Iron Man und Avanger-Filme als Ausführender Produzent. Wann die Arbeiten an der Serie starten ist allerdings nicht verraten worden. Zunächst wird ein Live-Action-Film zu „Der König der Löwen“ entwickelt, der für einen Kinostart in 2019 vorgesehen ist. Da Disney bereits angekündigt hat, seine Streamingplattform 2020 zu starteten, scheint es nur logisch, das zum Start der Streamingplattform, auch die Star Wars-Serie starten wird.

Quelle:
Star Wars.com: Jon Favreau to executive live Action Star Wars-Series

„The Orville“ startet auf ProSieben

Die Science-Fiction-Comedy „The Orville“, von und mit Seth MacFarlane wird am 27.02. um 20:15 Uhr auf ProSieben Deutschlandpremiere feiern. Hier wird bewusst auf einen prominenten Sendeplatz gesetzt, denn zuvor liefen dort „Die Simpsons“. Es soll die komplette 1. Staffel gezeigt werden. Sie besteht aus 12 Episoden. Bei Gastrollen wurde sich – für die deutsche Version – besonders Mühe gegeben. Alle bekannten Schauspieler, die dort kurz auftauchen, sollen nach Möglichkeit die Originalstimme haben. Bei MacFarlane hat sich ProSieben allerdings dagegen entschieden und einen Sprecher gewählt, der ihn noch nie gesprochen hat.

Kommentar:
Die Serie wurde in Deutschland und in Amerika von Fans, die bereits die US-Version gesehen haben, als „Besser als das neue Star Trek“ für gut befunden. Wir haben haben zwar noch keinen Blick auf die deutsche Version geworfen, doch sprechen eine Empfehlung aus: Sich nicht vom recht platten Pilot in die Irre führen lassen. Die Serie entwickelt sich und ist bereits ab der dritten Folge sehr gut. Sie schafft einen guten Ausgleich zwischen recht einfachen Humor und durchaus interessanten, normalen Geschichten.

CBS bestellt Reboot von „Magnum“ & „Cagney & Lacey“

CBS ist von den bisherigen Reboot-Erfolgen begeistert. Es wundert daher wenig, das weitere Reboots von 80er Jahre Perlen versucht werden. Peter Lenkov, der Macher hinter dem neuen „MacGyver“ und dem Reboot von „Hawaii Five-0“ wurde beauftragt „Magnum“ und „Cagney & Lacey“ als Serie wiederzubeleben. Im Falle von „Magnum“ ändert sich der Titel von „Magnum, P. I.“ (80er Jahre Serie) in „Magnum PI“, wohl bewusst um die Serien zu unterscheiden. Genau wie „MacGyver“ werden beide Serien in der heutigen Gegenwart spielen. Während die beiden Polizistinen nicht mehr in New York, sondern in Los Angeles ermitteltn sollen, wird bei Magnum nur seine Millitärvergangenheit verändert. Statt in Vietnam soll er als Afganistan-Veteran auftreten. Neben diesen den „Pilotfilmen“ der beiden populären Serien wurden vier weitere Pilotfilme für andere Projekte bestellt.

Quelle: Variety.com

CBS und Viacom denken an Fusion?

Während Disney in Kauflaune ist, sie haben vor kurzem ja 21th Century Fox (Mutterkonzern von Fox) geschluckt, wird die Luft langsam dünn. Die Konkurrenz muß sich vereinen und so kommt es wenig überraschend, das zwei alte Bekannte, daran denken, doch nicht allein zu arbeiten. CBS und Viacom, die sich 2006 trennten, erwägen erneut den Zusammenschluß. Im Klartext würde das bedeuten, das z. B. die „Star Trek“-Rechte bei einem Unternehmen liegen, nicht wie derzeit, wo Teilrechte bei Paramount (Kinofilme) und CBS (TV-Serien und TNG-Kinofilme) liegen. Ob es dazu kommt, wird die Zukunft zeigen. In Moment darf es als heißes Gerücht gesehen werden, denn beide Unternehmen haben weder bestätigt, noch dementiert. Die Nachrichtgenagenteur REUTERS berichtet allerdings, das es keine aktiven Gespräche über eine Fusion gibt.

Quelle: CNN: CBS Viacom Merger? / Viacom, CBS not in active merger discussions

Disney kauft große Anteile an 21th Century Fox

21th Century Fox, der Mutterkonzern von „20th Century Fox“ geht in großen Teilen an Disney über. Der Deal beinhaltet alle TV- und Kinofilme. Sollte die US-Kartellbehörte zustimmen, gehören z. B. bekannte Formate wie „The Simpsons“ zum Mauskonzern. Kinoblogbuster wie „Avatar“ und „X-Men“ gehören ebenfalls zum Deal. Besonders letzteres dürfte Disney sehr freuen, da sie eh schon lange vorhaten X-Men in ihr Mavel-Universum einzuspannen. Ein wichtiger Schritt, denn 2019 soll eine eigene Streamingplattform gegründet werden, die zur Konkurrenz zu NETFLIX und Amazon Prime stehen soll. Im Vorfeld wurden die Lizenzen der Disney-Produktionen für Netflix nicht verlängert. In Europa kann sich ebenfalls einiges verändern, denn Disney hat 39% an Sky erworben.

Quelle: div. Medienportale

„The Orville“ bekommt eine 2. Staffel

Während bei uns die Comedy/SF-Serie noch gar nicht angelaufen ist, darf sie sich in Amerika auf ein weiteres Jahr freuen. Seth MacFarlane, der Macher von „Ted“ und „Family Guy“, der zugleich auch die Hauptrolle als Captain in dieser Serie hat, darf ein weiteres Jahr das All erforschen. Fox hat eine zweite Staffel bestellt. „The Orville“ hat mehr „Star Trek“-Elemente, als die derzeit düstere ST-Serie „Discovery“ und wird daher besonders von alten Star Trek-Fans gefeiert. Der Humor ist manchmal vielleicht nicht wirklich komisch, aber die Geschichten sind das, was man von den 80er und 90er Jahren gekannt hat. Einfach, humorvoll und spannend geht es zu. In Deutschland hat sich ProSieben die Rechte an der Ausstrahlung gesichert. Wann es los geht, steht aber noch nicht fest.

Star Trek: Discovery bekommt 2. Staffel

Nach den vielen lobenden Worte der Chefetage und der Meldung über erfolgreiche Abos auf „CBS All Access“, dem US-Streamingportal von CBS, ist es kein Wunder, das „Star Trek: Discovery“ eine Fortsetzung bekommt. Die exklusiv per Streaming gezeigte Star Trek-Serie bekommt, nach nur 6 freigeschalteten Episoden, grünes Licht für die 2. Season. Wann diese erscheint wurde nicht verraten. Die Freischaltung der Folgen bleibt unverändert. Neun, also noch 4 Episoden, werden 2017 freigeschaltet. Der Rest der 15 Folgen ab Januar 2018. Die Produzenten hatten bereits im Vorfeld angedeutet, das die 2. Staffel vielleicht sogar erst 2019 startet, um die hohe Qualität weiterhin zu gewährleisten. Davon ist in der heutigen offiziellen Meldung allerdings noch nicht die Rede. Die Serie ist unter Fans durchaus umstritten. Einigen ist sie zu dunkel, andere loben sie in den Himmel. Es bleibt spannend, ob und wie sich die Serie entwickelt. Sie kann außschließlich über Streaming geschaut werden. In Deutschland über NETFLIX, wo jeden Montag eine weitere Folge freigeschaltet wird.

Quelle: CBS

Holpriger Start in „Kavin can Wait“ – Staffel 2

Die zweite Staffel der Amazon-Comedy „Kevin can wait“ – von und mit Kevin James – ist gestartet. Mit dem Start kommt auch ein Stimmenwechsel. Einer seiner Kumpel wird nicht mehr von Robert Missler gesprochen, das liegt aber nicht an Unstimmigkeiten, sondern an der Gesundheit des Schauspielers, der leider für die Synchronarbeit nicht zur Verfügung stand. Ebenso traurig ist, das Leah Remini, die ab der 2. Staffel eine Hauptrolle hat, ihre „falsche“ Stimme behält, die sie schon im Staffelfinale hatte. Warum nicht auf die bekannte Stimme zurückgegriffen wird, die sie 9 Jahre in „King of Queens“ hatte, ist uns nicht bekannt. Der Start der Staffel hat aber nicht nur diese Veränderungen, auch der Ton der Serie ist anders. Der Humor sitzt nicht und auch die Chemie ist einfach anders. Dies liegt an der lieblosen Art, wie die Hauptdarstellerin herausgeschrieben wurde. Wir werden als Zuschauer einfach mit einem Zeitsprung abgespeist. Gleich in der ersten Szene wird einfach so der Tod der Ehefrau mitgeteilt, die schon vor über einem Jahr verstorben sei. Kevin James selbst sieht mit Bart recht seltsam aus und auch sonst vermag der Auftakt nicht zu überzeugen. Bleibt zu hoffen, das die nächsten Folgen besser werden, sonst dürfte es schlecht für eine dritte Staffel bestellt sein.