Archiv für Soundtracks

John Williams live in Wien

Universal Music bringt unter dem Label „Deutsche Grammophon“ am 14. August ein Livemitschnitt von John Williams (Der weiße Hai, Star Wars, Jurassic Park, Indiana Jones, Harry Potter u.v.a.) auf den Markt. Es werden verschiedenen Versionen geboten. Eine limitierte Ausgabe enthält auch eine Blu-ray. Um die Veröffentlichung ordentlich anzufeuern, wurden auf You Tube bereits Stücke als Teaser präsentiert.

Das Album „John Williams – Live in Vienna“ erscheint als:
John Williams – Jurassic Park

Jens Wawrczeck singt „Celluloid“

Jens Wawrczeck, vor allem als die Stimme von Peter Shaw in der Kutl-Hörspielserie „Die drei ???“ bekannt, bringt im Mai ein Musik-Album heraus. Es trägt den Titel „Celluloid“. Der Name ist Programm! Klassische Stücke, die aus alten guten Hollywoodstreifen stammen, werden zum Besten gegeben. Wie in einem SWR 1-Interview bereits verraten, wird auch ein 007-Song interpretiert. Die Hörer dürfen also gespannt sein. Die Produktion erscheint im Mai auf CD und ist auch für eine LP-Veröffentlichung vorgesehen, die allerdings noch kein Erscheinungsdatum besitzt.

Wer? Jens Wawrczeck
Was? Ein Musik-Album mit Liedern aus klassischen Hollywoodfilmen
Format? CD und LP
Wann? ab Mai 2020
Wo? Bei Amazon.de und anderen Händlern!

Star Trek: Picard – Der Soundtrack

Lakeshore Records hat gestern den kompletten Soundtrack zur Streaming-Serie Star Trek: Picard herausgegeben. Er ist in gängigen Streamingportalen – wo zuvor ausgewählte Titel verfügbar waren – und als Download verfügbar. Die Produktion enthält 55 Titel aus der Feder von Jeff Russo. Einige lehnen sich wunderbar an „The Next Generation“ an und auch „Star Trek Voyager“ klingt hier und da durch, um die jeweiligen Szenen mit Voyager-Star Jeri Ryan (7 of 9) gut zu unterstreichen.

Was? Star Trek: Picard – Season 1: Der Soundtrack zur Serie
Dauer? 2 Stunden und 37 Minuten / 55 Titel
Wann? Seit 4. April 2020
Wo? Amazon.de und Streamingdienste

Achtung! Wer bereits die Auswahl mit wenigen Titeln hat, kann sich den rest kostenlos freischalten lassen. Das Angebot gilt bis 17.04.

Neuer 007 ohne Soundtrack?

Der neue James Bond-Streifen, der ab April 2020 in den Kinos gezeigt werden soll, hatte schon so manchen Stolperstein in der Produktion. Wie das US-Branchenmagazins „Variety“ berichtet, wurde der bereits verpflichtete Komponist gefeuert. Für Ersatz ist gesorgt, niemand anderer als Hans Zimmer (König der Löwen) soll es richten. Der Kinostart soll nicht verschoben werden, weshalb der Blockbuster-Komponist ernorm unter Zeitdruck steht. Bleibt zu hoffen, das ein guter Soundtrack dennoch gelingt. Für Hans Zimmer wäre es der erste Soundtrack, denn er für die 007-Reihe beisteuerte. Zuvor komponierten u. a. Thomas Newman (Skyfall, Spectre) und David Arnold (4 007-Einsätze u. a. Casion Royal) für die Filmreihe.

Star Wars: Episode 9 „The Rise of Skywalker“ (Soundtrack)



Format: 1 CD / Download oder Stream
Länge: 76:41 Min.
Herausgabe: 20. Dezember 2019
Erhältlich bei Amazon.de und anderen Händlern.

Inhalt:
1. Fanfare and Prologue
2. Journey to Exegol
3. The Rise of Skywalker
4. The Old Death Star
5. The Speeder Chase
6. Destiny of a Jedi
7. Anthem of Evil
8. Fleeing from Kijimi
9. We Go Together
10. Join Me
11. TThey Will Come
12. The Final Saber Duel
13. Battle of the Resistance
14. Approaching the Throne
15. The Force Is with You
16. Farewell
17. Reunion
18. A New Home
19. Finale


© 2019 & TM Lucasfilm Ltd.


Kommentar:
Mit „The Rise of Skywalker“ präsentiert uns Walt Disney Records den letzten Star Wars-Soundtrack aus der Feder von John Williams, der bereits vor dem Drehstart des 9. Film seinen Rückzug bekannt gab. Bleibt zu hoffen, dass er dennoch für den 5. Indiana Jones noch einmal zum Taktstock greift. Der Abschied ist – im Vergleich zu den Soundtracks von Episode 7 und 8 – deutlich opulenter ausgefallen. Natürlich lässt sich der Altmeister nicht nehmen, um gekonnt bekannte Themen wieder aufzugreifen und sie mit neuen Melodien zu vermischen. Das Ergebnis ist ein packendes Hörerlebnis, das auch ganz ohne Film hervorragend funktioniert. Die Stücke sind in chronologischer Abfolge auf die Scheibe gepresst worden. Die Titel geben Auskunft über das Geschehen, also alle die den Film nicht gesehen haben, Augen zu und die Besetzungsliste nicht ansehen!

Die Soundqualität ist hervorragend. Kein Rauschen, keine unterschiedlichen Lautstärken. Jedes Stück ist schwungvoll und ausdrucksstark. Kopfhörer oder eine gute Anlage sind zum Hören daher eine Pflicht! Im Vergleich zum vorherigen Album gibt es einen Track weniger, doch dafür sind einige Stücke deutlich länger.

Das Design der CD-Ausgabe gleicht der vorherigen. Leider! Erneut ist es so, das relavante Trackinformationen mitten im Booklet vorzufinden sind. Wer also Details über das Orchester oder aber die Trackliste sehen möchte, muss das dicke Booklet umständlich aus der CD-Hülle nehmen. Warum auf die traditionelle Art (Trackliste auf der Rückseite der CD-Verpackung) verzichtet wird, wissen wohl nur die JEDI-Machtgeister.

Das Album kann als CD, Download oder über einen Streaminganbieter konsumiert werden.

Fazit: Ein gelungener Abschluss einer über 9. Kinofilme andauernden, erfolgreichen Partnerschaft. John Williams gelingt es einen einprägsamen Soundtrack mit Deja vu zu zaubern, ohne sich zuviel zu wiederholen und auch Neues zu bieten. Für jeden Soundtrack-Fan ein muss!

Amazon Prime Day – Angebote

Es ist wieder Amazon Prime Day, das bedeutet, das Schnäppchenjäger zuschlagne dürfen, sofern sie eine Prime Mitgliedschaft haben, die u. a. auch einen freien Zugriff auf zahlreiche Filme und Serien per Stream erlaubt. Wer Angebote findet, aber noch kein Mitglied ist, kann eine Probemitgliedschaft abschließen und muß nicht zwingend das ganz Jahr über bleiben. Bleibt der Kunde, so kann er sich entschließen auch monatlich die Gebühr zu zahlen, statt jährlich.

Warum schreib ich das hier? Die Seite ist im Partner-Programm und bekommt einen kleinen %-Satz, wenn über die Links eingekauft wird (völlig egal was.). Der Erlös finanziert teilweise die Kosten zur Betreibung dieser Homepage. Nachteile für Dich gibt es nicht, da der Preis natürlich der gleiche ist, wie direkt auf Amazon, da es sich nur um Verlinkungen handelt.

Wie immer, gibt es zahlreiche Kategorien im Angebot, wie Film, Hörspiel, Hörbuch oder Computerzubehör wie z. B. Festplatten

Viel Spaß bei der Schnäppchensuche!

The Orville: TV-Soundtrack zur 1. Staffel


*** Als Download und auf CD erhältlich ***

Länge: ca. 152 Min.
Herausgabe: 25. Januar 2019 (Import-CD oder Download)
Komponisten: Bruce Broughton, John Debney, Joel McNeely & Andrew Cottee

CD 1
1 The Orville Main Title (Bruce Broughton)
2-6 OLD WOUNDS (1LAB01) (Bruce Broughton)
7-10 IF THE STARS SHOULD APPEAR (1LAB02) (Joel McNeely)
11-13 COMMAND PERFORMANCE (1LAB03) (John Debney)
14-18 ABOUT A GIRL (1LAB04) (Joel McNeely)
19-22 PRIA (1LAB05) (John Debney)
23-27 KRILL (1LAB06) (Joel McNeely)
Spieldauer: 76:59

CD 2
1-4 MAJORITY RULE (1LAB07) (John Debney)
5-10 INTO THE FOLD (1LAB08) (Joel McNeely)
11-12 CUPID’S DAGGER (1LAB09) (John Debney)
13-16 FIRESTORM (1LAB10) (John Debney)
17-21 NEW DIMENSIONS (1LAB11) (Andrew Cottee)
22-27 MAD IDOLATRY (1LAB13) (Joel McNeely)
28. The Orville End Titles (Bruce Broughton)
Spieldauer: 74:58

© 2019 by 20th Century Fox Television
(P) 2019 by La La Land Records


Rezension:
Mit dem Soundtrack zu „The Orville“ bringt La La Land Records eine Zusammenstellung aus Musikstücken der 1. Staffel. Die Serie wird unter den Zuschauern als „Star Trek“ bezeichnet, da sie Elemente aufgreift und bewusst eine Art humorvolle Hommage an der Kultserie ist. Genauso verhält es sich auch mit der Musik. Die Musik ist daher in einem recht ähnlichen Stil. Ein kleiner Höhepunkt für Trekkies dürfte Track 12 der 1. CD sein. John Debney orientiert sich hier ganz klar an James Horner. Das Stück erinnert recht stark an „Star Trek II: Der Zorn des Kahn“, aber er lässt es sich nicht nehmen auch eine Prise „seaQuest“ einzustreuen. Letzteres hat er selbst komponiert. Das Gefühl der Vertrautheit stellt sich daher bei jedem Stück ein. Das beliebte Titelthema fehlt natürlich auch nicht und ist folgerichtig auf Track 1 untergebracht. Das Thema stammt aus der Feder von Bruce Broughton, der u. a. auch die Titelmelodie von „JAG“ und „Die Dinos“ komponierte. Die Titel sind selten ruhig, sondern spannend und manchmal auch kämpferisch unterwegs. Die Action der Szenen wird auch gut für das Ohr übertragen. Die Musikstücke funktionieren auch wunderbar allein. Tipp: Am besten einen Science-Fiction-Roman schnappen und den Soundtrack als spannende Begleitung!

Wie für TV-Serien üblich sind die meisten Titel kurz und knappgehalten. Das liegt natürlich an der kurzen Spielzeit der Folgen, jedoch ist der Soundtrack alles andere als kurz. 2 CDs mit insgesamt 55 Titeln hat La La Land zusammengestellt. Die Produktion kommt auf eine stolze Gesamtspielzeit von fast 152 Minuten.

Das Set ist als CD und Download zu bekommen. Für Sammler lohnt sich natürlich die CD, da sie ein schön gestaltetes Booklet enthält. Die offizielle Seite des Labels hat ebenfalls einen Shop.

Fazit: Gelungen! Die Stücke sind, wie bei Serien üblich, kurz, doch das Flair und die Spannung der Serie wird auch übertragen, wenn nur der Soundtrack gehört wird. Für Sci-Fi-Fans und Freunde guter TV-Soundtracks ein Muss.

Solo – A Star Wars Story (Soundtrack)

Komponist: John Powell (Track 1: John Wiliams)
Herausgabe: 25. Mai 2018
Länge: 77:33 Min.
Format: CD, Download, Streaming
Erhältlich bei Amazon.de und dem übrigen Fachhandel.

 1. The Adventures of Han (John Williams)
 2. Meet Han
 3. Correllia Chase
 4. Spaceport
 5. Flying with Chewie
 6. Train Heist
 7. Marauders Arrive
 8. Chicken in the Pot
 9. Is the Seat Taken?
10. L3 & Millennium Falcon
11. Lando’s Closet
12. Mine Mission
13. Break Out
14. The Good Guy
15. Reminiscene Therapy
16. Into the Maw
17. Savereen stand-off
18. Good thing you were listening
19. Testing Allergiance
20. Dice & Roll

© 2018 & TM Lucasfilm Ltd.
under exklusive Licence to Universal Music.

Rezension:
Der 20 Titel starke Soundtrack kommt mit viel Schwung und Energie daher. Der erste Titel ist von Legende John Williams, während die anderen 19 Titel von John Powell komponiert wurden. Powell hat mit Fantasy/Science Fiction schon Erfahrungen bei den „X-Men“ gesammelt. Bei den Titeln von „Solo“ konzentriert er sich sehr auf die Vorlage von John Williams. Es wird nicht versäumt auch bekannte Theman aus der Urtrilogie anzudeuten, was gut und konsequent ist. Für ruhige Momente gibt es selten Zeit. Was auffällt ist, das es viele relativ kurze Stücke sind. Dies liegt am Tempo des Films, der durch die flotte Musik gut unterstrichen wird.

Die längste Komposition geht etwas über 6 Minuten, die kürzeste schlägt mit 1:55 Min. zu buche. Die Stücke sind auch allein hörbar. Für Soundtrack-Fans, die den Film nicht gesehen haben, mag er vielleicht ohne die Filmszenen im Kopf ablaufe, aber dennoch ist ein Hörgenuss ohne Probleme möglich. Die vielen – im Vergleich zu John Williams – kleinen Stücke sind kein Nachteil. Der Soundtrack besitzt ein ausgeglichenes Tempo. Die Kompositionen sind stimmig und auch nach mehrmaligem Hören kommt es nicht zur Ermüdungserscheinung.

Das Booklet enthält die komplette Liste der Musiker und ein paar Fotos aus dem Film. Sehr schön ist, das die Trackliste nicht mehr verborgen, irgendwo im Booklet, sondern auf der Rückseite der Verpackung zu finden ist. Ein einfaches Auswählen eines bestimmten Stückes ist daher schnell möglich. Die Tonqualität ist hervorragend.

Fazit: Temporeich und durchaus stimmig. Ein Soundtrack, der auch ohne Film wunderbar funktioniert und öfter im Player landet, ohne das Langeweile aufkommt.

Star Wars: Die letzten Jedi (Soundtrack)



Format: 1 CD
Länge: 77:56 Min.
Herausgabe: 15. Dezember 2017
Erhältlich bei Amazon.de und anderen Händlern.

Inhalt:
1. Main Title and Escape
2. Ahch-To Island
3. Revisiting Snoke
4. The Supremacy
5. Fun with Finn and Rose
6. Old Friends
7. The Rebellion Is Reborn
8. Lesson One
9. Canto Bight
10. Who are you?
11. The Fathiers
12. The Cave
13. The Sacred Jedi Texts
14. A new Alliance
15. “Chrome Dome”
16. The Battle of Crait
17. The Spark
18. The Last Jedi
19. Peace and Purpose
20. Finale


© 2017 & TM Lucasfilm Ltd.

Kommentar:
John Williams, selbst eine Legende, darf erneut den Taktstock schwingen und uns in eine Galaxie, weit, weit entfernt entführen. Der Soundtrack zum gleichnamigen Kinofilm enthält 20 Titel. Der Film hat mehrere Handlungsverläufe, zwischen denen hin- und hergewechselt wird. Die Musik passt sich der Situation natürlich an, weshalb es kleine Stücke gibt, die etwa 2-3 Minuten lang sind. Für epische Breite bleibt kaum Zeit, dennoch gelingt es dem Komponisten der Musik einen eigenständigen Charakter zu geben. Es wird gekonnt hier und dort bekanntes mit neuem vermischt. Im großen Finale lässt sich John Williams nicht nehmen auch ältere Melodien zu verwenden. Wer großes neues erwartet, wird dies aber nicht vorfinden. Um der Action im Film gerecht zu werden, gibt es recht schnelle und laute Stücke. Für kleine ruhige Momente wird trotzdem gesorgt. Die Stücke können wunderbar allein überzeugen. Wer ein Fan dieser Art von Musik ist, wird auch diese CD mögen.

Negativ kommt ein wenig das Booklet weg. Es ist so dick, das es nur schwer entnommen werden kann. Dies sorgt für Knicke bereits nach dem ersten Entnehmen. Sehr schade ist auch, dass die Trackliste nicht, wie sonst üblich, auf der Rückseite der Verpackung abgedruckt wurde. Sie ist mitten im Booklet zu finden.

Der Unterschied zwischen Sonderedition und Standard-Edtion ist übrigens nur die Verpackung. Die Standard-Edition hat ein Jewel-CD-Case, während die Sonderedition mit Pappe daherkommt. Der Inhalt der CDs ist identisch.

Fazit: Der Altmeister hat wieder ein wunderbares Endergebnis abgeliefert. Abwechslungsreich und schnell. Eine gelungene Erweiterung der Serie.

Star Trek: Discovery, mögliche Titelmusik aufgetaucht

Star Trek: Discovery wird derzeit gefilmt und wird im Laufe des Jahres in Amerika per Streaming zu sehen sein. Bei uns – wir berichteten – wird die Serie über „NETFLIX“ im Stream laufen. Komponist Charles-Henri Avelange facht ein wenig die Vorfreude und Spekulation an. Er stellt sein Star Trek-Thema auf Youtube bereit. Ob es sich dabei wirklich um die offizielle Titelmelodie handelt, oder um eine Bewerbung als Komponist ist unklar. Ein Blick – oder besser Ohr – ist sie aber auf jedenfall wert!