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Jens Wawrczeck singt „Celluloid“

Jens Wawrczeck, vor allem als die Stimme von Peter Shaw in der Kutl-Hörspielserie „Die drei ???“ bekannt, bringt im Mai ein Musik-Album heraus. Es trägt den Titel „Celluloid“. Der Name ist Programm! Klassische Stücke, die aus alten guten Hollywoodstreifen stammen, werden zum Besten gegeben. Wie in einem SWR 1-Interview bereits verraten, wird auch ein 007-Song interpretiert. Die Hörer dürfen also gespannt sein. Die Produktion erscheint im Mai auf CD und ist auch für eine LP-Veröffentlichung vorgesehen, die allerdings noch kein Erscheinungsdatum besitzt.

Wer? Jens Wawrczeck
Was? Ein Musik-Album mit Liedern aus klassischen Hollywoodfilmen
Format? CD und LP
Wann? ab Mai 2020
Wo? Bei Amazon.de und anderen Händlern!

Disney: Überblick verschobener Filme

Disney hat für Deutschland eine offizielle Liste mit neuen Kinostarts herausgegeben. Aufgrund der Situation im Land sind diverse Starts verschoben worden. Der Film „Artemis Fowl“ wird zum Beispiel gar nicht – wie zunächst geplant – im Kino seine Premiere feiern, sondern bei Disney+.

Filme 2020
  • 23.07.2020: Mulan
  • 15.10.2020: The French Dispatch
  • 05.11.2020: Black Widow (Marvel)
  • 10.12.2020: Free Guy
Filme 2021
  • 11.02.2021: The Eternals
  • 06.05..2021: Shang-Chi and the Legend of the ten Rings
  • 29.07.2021: Jungle Cruise
  • 28.10.2021: DOCTOR STRANGE in the Multivers of Madness (Marvel)
Filme 2022
  • 17.02.2022: Thor: Love and Thunder (Marvel)
  • 07.07.2022: Captain Marvel 2 (Marvel)
  • 28.07.2022: Indiana Jones 5 (Lucasfilm)

Indiana Jones 5 erneut verschoben!

Im Grunde war klar, das es dazu kommen wird. Der Drehstart war für Frühjahr angesetzt. Weltweit gibt es derzeit keine Dreharbeiten, es war nur eine Frage der Zeit, bis die offizielle Meldung kommt. Indiana Jones 5 ist um 1 Jahr verschoben worden. Der US-Starttermin ist derzeit der 22. Juli 2022. Dies ist keine Einzelentscheidung, auch andere Kinostarts müssen weichen…

Star Trek: Picard – Der Soundtrack

Lakeshore Records hat gestern den kompletten Soundtrack zur Streaming-Serie Star Trek: Picard herausgegeben. Er ist in gängigen Streamingportalen – wo zuvor ausgewählte Titel verfügbar waren – und als Download verfügbar. Die Produktion enthält 55 Titel aus der Feder von Jeff Russo. Einige lehnen sich wunderbar an „The Next Generation“ an und auch „Star Trek Voyager“ klingt hier und da durch, um die jeweiligen Szenen mit Voyager-Star Jeri Ryan (7 of 9) gut zu unterstreichen.

Was? Star Trek: Picard – Season 1: Der Soundtrack zur Serie
Dauer? 2 Stunden und 37 Minuten / 55 Titel
Wann? Seit 4. April 2020
Wo? Amazon.de und Streamingdienste

Achtung! Wer bereits die Auswahl mit wenigen Titeln hat, kann sich den rest kostenlos freischalten lassen. Das Angebot gilt bis 17.04.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 10 „Et in Arcadia Ego, Teil 2“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 10 „Et in Arcadia Ego, Teil 2“ (Et in Arcadia Ego, Part 2)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Isa Briones, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jonathan Frakes, Jeri Ryan, Brent Spiner
Drehbuch: Michael Chabon
Drehbuch-Entwicklung: Michael Chabon & Akiva Goldsman
Regie: Akiva Goldsman
Dauer: 54:22 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 26. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 27. März 2020 (Amazon Prime Video)




*** Achtung! Diese Besprechung ist ohne Spoiler nicht möglich! ***


Meinung zur Folge:
Der große Abschluss bietet ein recht geschlossenes Ende. Der Weg dorthin ist aber genauso holprig, wie ein Flug durch ein Wurmloch. Erneut gibt es unwichtige Szenen und auch die Bedrohungen wirken relativ haltlos. Es kommt erneut zu Besprechungen, die deutlich und unnötig das Tempo herabfahren. Was die Crew sich einfallen lässt, ist ebenfalls nicht neu und wurde bereits bei Folge 5 als Lösung präsentiert. Das Data sterben „muss“, aber Picard ohne Probleme in einen neuen Körper transportiert werden kann ist ebenfalls unlogisch und maßlos übertrieben. Das Sven erneut als lesbisch dargestellt wird und Händchen mit Raffi hält, obwohl sie sich in Folge 5 nur ganz kurz begegnet sind, ist gleich doppelt unlogisch. Zunächst ist 7 of 9 mehrfach als Hetro in „Voyager“ dargestellt worden und wie zum Geier wollen die beiden sich näher gekommen sein, wenn sie sich zu keinem Zeitpunkt mehr als 2 Minuten gesehen haben? Aber so verhält sich vieles innerhalb der Serie. Was bleibt ist das Gefühl, das eine unglaublich billige Star Trek-Serie von relativ einfallslosen Autoren gesehen wurde. Für alle mit Anspruch sicherlich nicht die erste Wahl.

Positiv ist, das es gelingt am Ende ein wenig Gefühle zu wecken, so wie es auch in der ersten Folge der Fall war. Doch die vielen einfachen Dialoge und ein recht schlechter Spannungsbogen lassen enttäusche Zuschauer zurück. Wer es mit der Logik nicht genau nimmt, könnte aber durchaus seine Freude haben, denn die Schauspieler haben eine wunderbare Chemie miteinander. Aber was hilft es, wenn sie einfach keine tollen Momente bekommen…

Die Musik ist erstklassig. Besonders die alternative Variante der Titelmelodie, die zum Ende gespielt wird, ist hervorragend. Die Neuinterpretation von „Blue Skies“, die von Isa Briones fantastisch gesunden wird, ist ebenfalls ein gelungener Einfall. Durch den richtigen Einsatz kommen auch beim letzten Zusammentreffen von Data und Picard die richtigen Gänsehautgefühle auf.

Fazit: Auf großen Strecken belanglos und nicht sehr spannend. Die Darsteller machen die farblose Handlung erträglich. Am früheren Niveau der anderen Serien kann „Picard“ aber definitiv nicht anknüpfen, dafür bietet die 10teilige Geschichte einfach viel zu wenig tolle Momente und verliert sich in viele langweilige Gespräche, leider….

Asterix-Zeichner Albert Uderzo ist tot

Asterix hat seinen letzten noch lebenden „Vater“ verloren. Der französische Zeichner Albert Uderzo, der die beliebte Comic-Reihe, rund um das kleine gallische Dorf geprägt hat, wie kein anderer, ist im Alter von 92 Jahren an Herzversagen gestorben.

Seine erste Zeichnung für die Reihe lieferte er 1959. Als 1977 sein langjähriger Partner Goscinny verstarb, übernahm Uderzo auch das Texten für die Bände. Seit 2008 arbeiten Nachfolger an den neuen Bänden. Die Serie ist auch als Hörspielserie bei Karussell erschienen, von denen bisher 34 Folgen erhätlich sind.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“ (Et in Arcadia Ego, Part 1)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan, Brent Spiner
Drehbuch: Michael Chabon & Ayelet Waldman
Drehbuch-Entwicklung: Michael Chabon & Ayelet Waldman & Akiva Goldsman
Regie: Akiva Goldsman
Dauer: 45:00 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 19. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 20. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und seine Crew erreichen ihr Ziel. Der Planet beherbergt die letzten synthetischen Lebensformen, die nach Datas Vorbild erschaffen wurden. Nach einer herzlichen Begrüßung wird aber schnell klar, das die Überlebenden nicht an eine friedliche Lösung, oder gar an Flucht, denken…

Die Autoren bieten erneut eine Geschichte, die ganz nett anzuschauen ist, aber keinen klaren Spannungsbogen bietet. Vieles ist auch richtig unlogisch, wie z. B. das 7 of 9 sich freut Picard zu sehen, obwohl sie sich im Grunde kaum kennen. Der Gastauftritt von Brent Spiner, könnte eine clevere Wendung im letzten Teil parat halten, aber da die bisherigen Drehbücher eher durch Ideenlosigkeit geprägt sind, ist wohl nicht damit zu rechnen. Ist der vermeintliche Sohn vielleicht doch Lore? Datas bösartiger Zwillingsbruder? Seine Gestik und die Art, wie er mit Picard im Original spricht, lassen diesen Gedankengang durchaus zu. In der Synchronisation werden die Feinheiten leider nicht beachtet und die Figur geradezu liebenswert zum besten gegeben, während im Original ein gefährlicher Unterton wahrzunehmen ist.

Die Darsteller sind gut, aber im Grunde passiert wieder nur eine Handlung, die nach Schema-F abgehandelt wird. Erneut wird Picard nicht ernst genommen. Hoffnung sucht der Zuschauer vergebens. Ein spannendes Ende sorgt aber dafür, das auch die letzte Folge der Staffel eingeschaltet wird.

Fazit: Nett, mehr nicht. Es fehlt ein klarer Spannungsbogen. Die guten Darsteller und die Neugier sorgen dafür, das überhaupt eingeschaltet wird. Momente, die im Gedächtnis bleiben, sucht der Zuschauer vergebens.

Frank-Otto Schenk ist tot

Der deutsche Schauspieler Frank-Otto Schenk ist tot. Er ist im Alter von 76 Jahren am 10. März 2020 verstorben. Dies teilte u. a. seine Agentur mit den Worten: „Am 10. März 2020 verstarb der Schauspieler und Synchronsprecher Frank-Otto Schenk. Eine langjährige und erfolgreiche Künstlerkarriere ist vollendet.“ mit. Herr Schenk war im TV als Schauspieler aktiv, aber vor allem war er vielen als Synchronstimme im Ohr. Er sprach z. B. Kelsey Grammer in allen Folgen der US-Comedy „Frasier“. Science-Fictions-Fans werden ihn vielleicht auch als Chakotay aus „Star Trek: Voyager“ im Ohr haben.

Quelle: Crew-United.com: Frank-Otto Schenk

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 8 „Bruchstücke“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 8 „Bruchstücke“ (Broken Pieces)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan als 7 of 9
Drehbuch: Michael Chabon
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 55:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 12. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 13. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und die Crew erfahren wohin die Reise als nächstes geht und das eines der Besatzungsmitglieder als Spion fungierte. Währenddessen geschehen auf dem Borg-Kubus abscheuliche Taten…

Die Serie erleidet mit dieser Folge erneut eine Art Tiefpunkt. Es gelingt den Autoren nicht ein homogenes, spannendes Werk zu zaubern. Die Protagonisten hängen immer hinter dem Zuschauer hinterher. Während die Zuschauer Erkenntnisse wissen, rätseln die Akteure noch. Das ist alles andere als spannend, sondern recht langweilig. Es hilft auch nicht gleich zu Anfang wieder auf unnötige Splaterszenen zu wechseln, oder Jeri Ryan als Überraschungsgast. Das Picard erneut als Mann dargestellt wird, der grundsätzlich nicht weiß, wohin die Reise geht, ist auch keine gute Entscheidung. Was bleibt, ist ein verwirrter, vielleicht auch verärgerter Zuschauer…

Fazit: Kein Niveau, keine Spannung. Die Neugier, über das kommende Ende der Geschichte, wird allerdings erfolgreich geweckt.

EM wird auf 2021 verschoben!

Durch die Verschiebungen von Großveranstaltungen jeder Art, war es fast schon klar. Nun ist es offiziell: Die Fußball-Europameisterschaft wird verschoben. Sie sollte Ursprünglich im Sommer 2020 stattfinden. Der neue Termin ist jetzt 11. Juni bis 11. Juli 2021.

Quelle: WELT.de: EM verschoben