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Asterix-Zeichner Albert Uderzo ist tot

Asterix hat seinen letzten noch lebenden „Vater“ verloren. Der französische Zeichner Albert Uderzo, der die beliebte Comic-Reihe, rund um das kleine gallische Dorf geprägt hat, wie kein anderer, ist im Alter von 92 Jahren an Herzversagen gestorben.

Seine erste Zeichnung für die Reihe lieferte er 1959. Als 1977 sein langjähriger Partner Goscinny verstarb, übernahm Uderzo auch das Texten für die Bände. Seit 2008 arbeiten Nachfolger an den neuen Bänden. Die Serie ist auch als Hörspielserie bei Karussell erschienen, von denen bisher 34 Folgen erhätlich sind.

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 9 „Et in Arcadia Ego, Teil 1“ (Et in Arcadia Ego, Part 1)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan, Brent Spiner
Drehbuch: Michael Chabon & Ayelet Waldman
Drehbuch-Entwicklung: Michael Chabon & Ayelet Waldman & Akiva Goldsman
Regie: Akiva Goldsman
Dauer: 45:00 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 19. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 20. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und seine Crew erreichen ihr Ziel. Der Planet beherbergt die letzten synthetischen Lebensformen, die nach Datas Vorbild erschaffen wurden. Nach einer herzlichen Begrüßung wird aber schnell klar, das die Überlebenden nicht an eine friedliche Lösung, oder gar an Flucht, denken…

Die Autoren bieten erneut eine Geschichte, die ganz nett anzuschauen ist, aber keinen klaren Spannungsbogen bietet. Vieles ist auch richtig unlogisch, wie z. B. das 7 of 9 sich freut Picard zu sehen, obwohl sie sich im Grunde kaum kennen. Der Gastauftritt von Brent Spiner, könnte eine clevere Wendung im letzten Teil parat halten, aber da die bisherigen Drehbücher eher durch Ideenlosigkeit geprägt sind, ist wohl nicht damit zu rechnen. Ist der vermeintliche Sohn vielleicht doch Lore? Datas bösartiger Zwillingsbruder? Seine Gestik und die Art, wie er mit Picard im Original spricht, lassen diesen Gedankengang durchaus zu. In der Synchronisation werden die Feinheiten leider nicht beachtet und die Figur geradezu liebenswert zum besten gegeben, während im Original ein gefährlicher Unterton wahrzunehmen ist.

Die Darsteller sind gut, aber im Grunde passiert wieder nur eine Handlung, die nach Schema-F abgehandelt wird. Erneut wird Picard nicht ernst genommen. Hoffnung sucht der Zuschauer vergebens. Ein spannendes Ende sorgt aber dafür, das auch die letzte Folge der Staffel eingeschaltet wird.

Fazit: Nett, mehr nicht. Es fehlt ein klarer Spannungsbogen. Die guten Darsteller und die Neugier sorgen dafür, das überhaupt eingeschaltet wird. Momente, die im Gedächtnis bleiben, sucht der Zuschauer vergebens.

Frank-Otto Schenk ist tot

Der deutsche Schauspieler Frank-Otto Schenk ist tot. Er ist im Alter von 76 Jahren am 10. März 2020 verstorben. Dies teilte u. a. seine Agentur mit den Worten: „Am 10. März 2020 verstarb der Schauspieler und Synchronsprecher Frank-Otto Schenk. Eine langjährige und erfolgreiche Künstlerkarriere ist vollendet.“ mit. Herr Schenk war im TV als Schauspieler aktiv, aber vor allem war er vielen als Synchronstimme im Ohr. Er sprach z. B. Kelsey Grammer in allen Folgen der US-Comedy „Frasier“. Science-Fictions-Fans werden ihn vielleicht auch als Chakotay aus „Star Trek: Voyager“ im Ohr haben.

Quelle: Crew-United.com: Frank-Otto Schenk

Star Trek: Picard – Staffel 1, Episode 8 „Bruchstücke“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 8 „Bruchstücke“ (Broken Pieces)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jeri Ryan als 7 of 9
Drehbuch: Michael Chabon
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 55:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 12. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 13. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Picard und die Crew erfahren wohin die Reise als nächstes geht und das eines der Besatzungsmitglieder als Spion fungierte. Währenddessen geschehen auf dem Borg-Kubus abscheuliche Taten…

Die Serie erleidet mit dieser Folge erneut eine Art Tiefpunkt. Es gelingt den Autoren nicht ein homogenes, spannendes Werk zu zaubern. Die Protagonisten hängen immer hinter dem Zuschauer hinterher. Während die Zuschauer Erkenntnisse wissen, rätseln die Akteure noch. Das ist alles andere als spannend, sondern recht langweilig. Es hilft auch nicht gleich zu Anfang wieder auf unnötige Splaterszenen zu wechseln, oder Jeri Ryan als Überraschungsgast. Das Picard erneut als Mann dargestellt wird, der grundsätzlich nicht weiß, wohin die Reise geht, ist auch keine gute Entscheidung. Was bleibt, ist ein verwirrter, vielleicht auch verärgerter Zuschauer…

Fazit: Kein Niveau, keine Spannung. Die Neugier, über das kommende Ende der Geschichte, wird allerdings erfolgreich geweckt.

EM wird auf 2021 verschoben!

Durch die Verschiebungen von Großveranstaltungen jeder Art, war es fast schon klar. Nun ist es offiziell: Die Fußball-Europameisterschaft wird verschoben. Sie sollte Ursprünglich im Sommer 2020 stattfinden. Der neue Termin ist jetzt 11. Juni bis 11. Juli 2021.

Quelle: WELT.de: EM verschoben

Disney verschiebt Kinofilme

Die Pademie ist da und lässt sich nicht mehr wegdiskutieren. Wie andere Unternehmen, so unternimmt nun auch Disney Schritte um Flops an den Kinokassen zu verhindern. MULAN, LUCY IN THE SKY, DOWNHILL, THE NEW MUTANTS und ANTLERS werden auf unbekannte Zeit verschoben. Das teilte der Micky-Mouse-Konzern heute in einer kurzen Pressemeldung mit.

Quelle: Disney Pressestelle

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 7 „Nepenthe“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 7 „Nepenthe“ (Nepenthe)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Special Guest: Jonathan Frakes als Will Riker
Guest Stars: Marina Sirtis als Diana Troi, Jonathan del Arco als Hugh u. a.
Drehbuch: Samantha Humphrey und Michael Chabon
Regie: Doug Aarniokoski
Dauer: 58:30 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 5. März 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 6. März 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
In der 7. Folge sehen wir wohin Picard und Soji gekommen sind. Sie befinden sich auf „Nepenthe“, einen Planeten, der zugleich auch der Namensträger der Episode ist. Auf ihn leben die Rikers und zögern nicht ihren alten Freund Hilfe anzubieten. Sie werden dort mehr als herzlich empfangen, weniger herzlich geht es auf der anderen Seite dem Borgkubus zu, denn die Remulaner wollen Antworten…

Die Geschichte bietet Licht und Schatten. Für Fans der ersten Stunde bietet es schöne Momente, denn das Wiedersehen zwischen Picard und seinem ehemaligen ersten Offizier ist wirklich sehr gut gelungen. Auf der anderen Seite ist das Verhalten der Remulaner nicht sehr logisch. Wozu Leute unsinnig quälen, wenn längst ein anderer die Verfolgung aufgenommen hat, weil es einen versteckten Sender gibt. Überhaupt ist die Liebe zur Gewalt mal wieder vorhanden. Warum? Früher ging es doch auch ohne überflüssige Gewalt und Mord?! Die Handlung ist dadurch nervenaufreibender, aber gute Autoren könnten auch ohne diese Details Spannung erzeugen.

Die Synchronisation erfreut durch die gute Auswahl der Stimmen und eine natürliche Sprache. Die Serie bleibt aber ihrer Eigenart treu, dass sich treue Freunde siezen, wie es – bis auf „Enterprise“ – in allen Star Trek-Serien der Fall ist. Das sich Leute im privaten siezen, die sichtlich befreunden sind, darf stark bezweifelt werden… – Die Bearbeitung macht dies aber schnell wieder gut und zwar mit der richtigen Besetzung: Marina Siritis hat ihre gewohnte Stimme (Eva Kryll) aus den ersten 4. Staffeln und den Kinofilmen. Jonathan Frakes geht es nicht anders, auch er hat seine Stimme (Detlef Bierstedt), die er in den „Next-Generation“-Staffeln hatte.

Im Großen und Ganzen gibt es also schlechte und gute Momente. Wie eine Star Trek-Serie fühlt sich die Serie nach wie vor nicht an, aber eine gute „einmal ansehen“-Unterhaltung ist durchaus vorhanden.

ViacomCBS will „Simon & Schuster“ verkaufen!

ViacomCBS, der neue Mutterkonzern von CBS und Paramount Pictures ordnet sich neu. Auf einer Aktionärsversammlung teilte der neue CEO Bob Bakish mit, das geplant ist „Simon & Schuster“ zu verkaufen. Der US-Buchverlag hat sich vor allem durch zahlreiche Bestsellerromane von Stephen King einen Namen gemacht. Er ist auch einer der führenden Hörbuch-Herausgeber in Amerika. Alle Star Trek-Audiobooks erscheinen ebenfalls dort. Derzeit ist aber noch offen ob wirklich verkauft wird, denn der Verlag stand öfter mal auf der Abschußliste des Filmriesen. Als Begründung wurde genannt, das ein Buchverlag nicht mit dem Kerngeschäft Videostreams, TV- und Kinofilme zusammengehört.

Kommentar zur Meldung: Als Fan von US-Audiobooks aus dem Hause Simon & Schuster sagt mir mein Bauchgefühl, das Mr. Bakish vielleicht nicht viel liest oder hört, sonst wäre ihm die Bedeutung eines gut laufenden Buchverlags klar. Allein das derzeit die eigenen Bücher zu den TV-Serien erscheinen ist nicht zu verachten, aber offenbar ist der Markt für Bücher und Hörbücher so klein, das er als unwichtig gilt… – Bleibt zu hoffen, dass der Verkauf nicht glückt, oder das der Verlag in gute Hände kommt!

Quelle: Variety.com: Simon & Schuster Sale

James Bond: Kinostart verschoben!

Die Panikmache zum Grippe-ähnlichen „Corona-Virus“ kennt keine Grenzen. Gestern wurde die Buchmesse abgesagt und heute teilt MGM mit, das James Bond verschoben wird. Der neueste Kinofilm „Keine Zeit zu sterben“ (No Time to die) nimmt sein Motto wörtlich. Der Kinostart wird von April auf November verschoben. Der neue internationale Kinostart wurde aber noch nicht genannt. Die britische Premiere findet am 12. November 2020 statt. Die US-Premiere folgt am 25. November 2020.

Quelle: Variety.com: „No time to die“ – delayed

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“

Star Trek: Picard – Staffel 1, Folge 6 „Die geheimnisvolle Box“ (The Impossible Box)
Mit: Patrick Stewart, Michelle Hurd, Santjago Cabera u. a.
Guest-Star: Jonathan del Arco als Hugh
Drehbuch: Nick Zayas
Regie: Maja Vrvilo
Dauer: 54:18 Min.
Deutsche Bearbeitung: Arena Synchron
Streaming-Start USA: 27. Februar 2020 (CBS All Access)
Streaming-Start D: 28. Februar 2020 (Amazon Prime Video)




Meinung zur Folge:
Nach vielen mittelmäßigen Folgen und der Letzten, mit einer Liebe zum Zeigen von Selbstjustiz und einer Splatterszene, überrascht die 6. Episode mit einem guten Tempo, glaubwürdigen Dialogen und einer durchaus spannenden Handlung. Der Autor schafft es alle Figuren einzubinden, ohne das es zwanghaft wirkt. Der Anfang entäuscht, denn der Mord, aus der letzten Folge, der an Bord des Schiffes getätigt wurde, wird nicht groß untersucht und es reicht das Wort der einzigen Person, die zum Ableben beim Opfer war. Zwei kleine, eher überflüssige Szenen mögen auch nicht so recht überzeugen. Der weitere Verlauf tröstet über diesen eher peinlichen Anfang hinweg. Ein Höhepunkt ist ohne Zweifel alles, was auf dem Borg-Kubus geschieht und das Zusammentreffen zwischen Hugh und Picard.

Wer nicht alle Folgen von „The Next Generation“ kennt, der ist gut beraten, die Folge „Ich bin „Hugh““ zu sehen. Sie ist in der 5. Staffel, die es auf DVD und Blu-ray gibt, enthalten und zeigt die erste Begegnung dieser Figur. Die Freude und Verbundenheit, zwischen Hugh und Picard, werden mit diesem Vorwissen deutlich greifbarer.

Neben der gelungenen Handlung überzeugen auch die Effekte und ganz besonders die Musik. Das die Folge etwas länger ist als üblich, ist ebenfalls nicht zu ihrem Schaden.

Fazit: Die bisher beste Folge innerhalb der 10teiligen ersten Staffel.